Streit um teure Medikamente: Sollten Ärzte über Behandlungen im Alter allein entscheiden?
Streit um teure Medikamente: Sollten Ärzte über Behandlungen im Alter allein entscheiden?
In Deutschland ist eine Debatte über den Einsatz teurer Medikamente bei älteren Patienten entbrannt. Auslöser war eine Äußerung des Drogenbeauftragten der Bundesregierung, der infrage stellte, ob kostspielige Behandlungen stets für sehr alte Menschen verordnet werden sollten. Mittlerweile haben sich Landesvertreter gegen seine Aussagen gewandt.
Im November 2025 hatte Professor Hendrik Streeck, der Drogenbeauftragte der Regierung und CDU-Gesundheitsexperte, Bedenken wegen der hohen Kosten bei der Behandlung älterer Patienten geäußert. Als Beispiel führte er den Fall seines Vaters an, bei dem teure Krebsmedikamente wirkungslos geblieben waren. Streeck regte an, dass klarere, verbindliche Richtlinien Ärzte bei der Verordnung bestimmter Medikamente für hochbetagte Patienten leiten sollten.
Der Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, wies Streecks Kritik daraufhin zurück. Laumann betonte, dass Entscheidungen über Medikamentenverordnungen bei den medizinischen Fachkräften liegen sollten – und nicht bei Politikern. Er verteidigte das bestehende System der ärztlichen Selbstverwaltung, in dem Ärzte selbst darüber entscheiden, wer welche Behandlungen erhält.
Bisher bleibt die Diskussion auf Bundesebene beschränkt; ähnliche Debatten in anderen Bundesländern oder auf EU-Ebene sind nicht bekannt.
Der Streit spiegelt unterschiedliche Auffassungen zur medizinischen Entscheidungsfindung bei älteren Patienten wider. Während Streeck strengere Leitlinien fordert, bestehen Landesvertreter darauf, dass Ärzte die Kontrolle behalten. Das Ergebnis dieser Debatte könnte künftige Richtlinien für kostspielige Behandlungen im Alter prägen.
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