Busunternehmen kämpfen ums Überleben wegen explodierender Spritkosten
Busunternehmen kämpfen ums Überleben wegen explodierender Spritkosten
Steigende Benzinpreise bringen Busunternehmen in Deutschland an den Rand des Ruins
Thomas Fischer, ein Unternehmer in der Branche, sieht sich mittlerweile mit drastisch gestiegenen Kosten für jede Fahrt konfrontiert. Da es keine Rabatte auf Kraftstoff gibt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Belastung an die Kunden weiterzugeben – oder Verluste in Kauf zu nehmen.
Seit Anfang 2024 klettern die Benzinpreise in Deutschland stetig nach oben. Im April 2025 lag der Durchschnittspreis bereits bei 159,1 Cent pro Liter. Ein Jahr später schnellte er weiter auf 191,7 Cent hoch und überstieg damit sogar die Spitzenwerte nach Beginn des Ukraine-Kriegs. Verantwortlich für den Anstieg sind vor allem die Schwankungen beim Rohöl – insbesondere der Sorte UK Brent – sowie die Erhöhung der CO₂-Steuer zum Januar 2025.
Fischers Unternehmen besitzt keine eigene Tankstelle, weshalb er den Kraftstoff zu Marktpreisen einkaufen muss. Viele Kollegen stehen ebenfalls vor existenziellen Problemen, wenn der Sprit zur Neige geht und die zusätzlichen Ausgaben nicht mehr zu stemmen sind. Besonders hart trifft es Linienbetreiber, die in langfristigen Verträgen gebunden sind und keine zusätzlichen Mittel erhalten, um die höheren Kosten abzufedern. Der Verband der Busunternehmen in Nordrhein-Westfalen warnt bereits vor einer schweren finanziellen Schieflage in der gesamten Branche.
Allein für eine Fahrt nach Südtirol muss Fischer mittlerweile 200 Euro mehr für Sprit einplanen. Um gegenzusteuern, will er künftig einen Kraftstoffzuschlag auf neue Buchungen erheben. Kunden, die den Aufschlag nicht zahlen können, dürfen kostenlos stornieren – doch die Maßnahme birgt das Risiko, die Nachfrage weiter zu dämpfen.
Der Zuschlag soll die explodierenden Kosten zumindest teilweise ausgleichen, doch wie sich dies auf die Buchungszahlen auswirkt, bleibt ungewiss. Ohne Entlastung könnten immer mehr Betreiber vor der Wahl stehen, entweder die Preise weiter zu erhöhen oder Verluste hinzunehmen. Die Branche beobachtet die Entwicklung der Spritpreise mit Sorge – eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht.
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