Möbelbranche in Deutschland kämpft mit drittem Krisenjahr und Pleitewelle
Kein guter Polster - beständiger Einbruch in der Einrichtungsbranche - Möbelbranche in Deutschland kämpft mit drittem Krisenjahr und Pleitewelle
Deutschlands Möbelindustrie steckt im dritten Jahr in Folge in der Krise: Umsätze brechen weiter ein
Die deutsche Möbelbranche verzeichnet das dritte Jahr in Folge rückläufige Umsätze. 2025 sank der Erlös um 3,4 Prozent auf knapp 15,8 Milliarden Euro. Von einer Entspannung ist nichts in Sicht – besonders nicht auf dem heimischen Markt, der zwei Drittel der Branchenumsätze ausmacht.
Die anhaltende Flaute hat seit 2023 bereits mindestens 25 Hersteller und Händler in die Insolvenz getrieben, darunter bekannte Namen wie Schlaraffia, W. Schillig und Machalk.
Die Krise hat mehrere Ursachen. Der Wohnungsbau stockt, was zu weniger Neubauten und Umzügen führt – und damit zu weniger Anlässen, neue Möbel zu kaufen. Verbraucher geben ihr Geld angesichts der unsicheren Lage lieber für kurzfristige Wünsche wie Urlaube aus statt für teure Anschaffungen.
Während die Küchensegmente noch vergleichsweise stabil sind, ist die Nachfrage nach Polstermöbeln und Wohnzimmer-Einrichtungen stark eingebrochen. Auch die Folgen der Pandemie wirken nach: Viele Haushalte haben sich während der Corona-Zeit neu eingerichtet und brauchen nun seltener Ersatz. Billigimporte aus Asien setzen zudem die preisgünstigen Anbieter unter Druck.
Um die schwache Nachfrage zu bewältigen, plant jedes dritte Unternehmen zu Beginn des Jahres 2026 Kurzarbeit einzuführen. Trotz der schwierigen Lage fällt die Stimmung in der Branche etwas weniger düster aus als noch vor einem Jahr. Einige Experten erwarten, dass sich die Geschäfte in der zweiten Jahreshälfte 2026 stabilisieren könnten.
Die jüngsten Insolvenzen verschärfen die Situation weiter. Zu den jüngsten Pleitefällen zählen Hammer Raumstylisten GmbH und RWK & Kuhlmann Küchen.
Drei Jahre lang hat die Möbelbranche nun mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen – eine schnelle Erholung ist nicht in Sicht. Weitere Insolvenzen und Sparmaßnahmen sind wahrscheinlich, während sich die Unternehmen an die schwächere Nachfrage anpassen. Eine Stabilisierung könnte zwar im Laufe des Jahres 2026 eintreten, doch die Branche muss sich auf einen Markt einstellen, in dem Verbraucher weniger ausgeben und der Wettbewerb durch Importe immer härter wird.
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