KI-Kameras sollen Schleichverkehr in Leverkusen während Straßensperrung stoppen

Samira Striebitz
Samira Striebitz
2 Min.
Eine Gruppe von Menschen steht an der Straße, ein Mann hält eine Kamera in den Vordergrund, Gebäude mit Fenstern, Bäume und ein bewölkter Himmel im Hintergrund und ein Verkehrskegel auf der rechten Seite.Samira Striebitz

KI-Kameras sollen Schleichverkehr in Leverkusen während Straßensperrung stoppen

Eine politische Gruppe in Leverkusen hat gefordert, KI-gestützte Kameras einzusetzen, um Verkehrsbeschränkungen während einer neunmonatigen Straßensperrung durchzusetzen. Die Partei Volt/FWG setzt sich für eine Überwachung an der Nittumer Straße und am Zehntweg ein, um zu verhindern, dass Autofahrer die Strecke als Schleichweg missbrauchen. Der Vorschlag kommt im Zuge von Bauarbeiten an der Altenberger Domstraße, die für Anwohner erhebliche Umleitungen mit sich bringen. Die zweite Phase der Bauarbeiten an der Altenberger Domstraße begann am 9. Februar 2026 und sieht die Sperrung der südwärts führenden Fahrspur zwischen Leverkusener Straße und Schlebuscher Straße vor. Die Arbeiten sollen etwa neun Monate dauern, wodurch Autofahrer auf eine offizielle Umleitung über Leverkusen-Schlebusch ausweichen müssen – was die Fahrzeit um etwa 20 Minuten verlängert. Die Nittumer Straße und der Zehntweg, schmale und für starken Verkehr ungeeignete Straßen, sind bereits für Anwohner, den öffentlichen Nahverkehr und Radfahrer freigegeben. Doch die Volt/FWG-Gruppe warnt, dass nicht berechtigte Autofahrer diese Regeln ignorieren und die Straßen als Abkürzung nutzen könnten. Um dem entgegenzuwirken, schlagen sie vor, Kamerasysteme an den Zu- und Ausfahrten zu installieren, die mit KI-Software verbunden sind. Diese soll Verstöße erkennen – und dabei datenschutzkonform arbeiten. Als Vorbild verweist die Gruppe auf ähnliche Systeme in der Schweiz, wo automatisierte Überwachung bereits zur Durchsetzung von Verkehrsregeln eingesetzt wird. Vor einer möglichen Umsetzung betonen sie jedoch die Notwendigkeit eines klaren rechtlichen Rahmens und öffentlicher Transparenz. Ein offizieller Antrag zur Prüfung der Machbarkeit der Kameras soll auf der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr am 3. März 2026 eingereicht werden. Falls der Vorschlag angenommen wird, zielt die Überwachung darauf ab, den illegalen Durchgangsverkehr auf den gesperrten Straßen zu reduzieren. Der Antrag versucht, eine Balance zwischen Kontrolle und Datenschutz herzustellen und gleichzeitig die Verkehrsbelastung während der langwierigen Bauarbeiten zu verringern. Die Entscheidung des Ausschusses wird zeigen, ob die Kameras realisiert werden.

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