KiK schließt Dutzende Filialen in Deutschland – 25 Standorte betroffen
KiK schließt Dutzende Filialen in Deutschland – 25 Standorte betroffen
Der deutsche Discounter KiK plant die Schließung Dutzender unrentabler Standorte in Deutschland und anderen Ländern. Das Unternehmen, das fast 4.300 Geschäfte in 14 Ländern betreibt, rechnet für 2024 nur mit einem moderaten Umsatzanstieg auf rund 2,43 Milliarden Euro. KiK, 1994 in Bönen (Nordrhein-Westfalen) gegründet, beschäftigt über 32.000 Mitarbeiter.
Ab Anfang 2026 sollen etwa 50 Filialen geschlossen werden, wobei die Hälfte der Schließungen deutsche Standorte betrifft. Weitere 400 Geschäfte in Europa – darunter rund 170 in Deutschland – werden derzeit auf mögliche Schließungen geprüft. Welche der geplanten 25 deutschen Standorte genau betroffen sein werden, hat KiK jedoch noch nicht bestätigt. Die Pläne zur Netzentwicklung seien noch nicht abgeschlossen, hieß es.
Neben Schließungen erwägt das Unternehmen auch verkürzte Öffnungszeiten als weitere Maßnahme zur Kostensenkung. Davon könnten Filialen in Deutschland, Spanien und Portugal betroffen sein. Trotz dieser Anpassungen steht die langfristige Strategie für das Filialnetz noch nicht endgültig fest.
Die Umstrukturierung erfolgt vor dem Hintergrund einer nur begrenzten Umsatzsteigerung, die KiK für das kommende Jahr prognostiziert. Mit Tausenden Beschäftigten und einem weitverzweigten Filialnetz werden die Veränderungen voraussichtlich den Betrieb in mehreren Ländern prägen. Bisher hat das Unternehmen keine weiteren Details bekannt gegeben, welche Standorte betroffen sein werden oder wann die endgültigen Entscheidungen fallen.
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