Wüst wirbt in Duisburg für Rhein-Ruhrs Olympische Träume 2032
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum Kanu in Duisburg. Der Termin unterstrich die zentrale Rolle der Stadt im Wassersport sowie ihr Engagement für die Rhein-Ruhr-Bewerbung um die Olympischen Spiele.
Während seines Besuchs traf Wüst auf Spitzenathleten, darunter Kanuten und Ruderer aus dem deutschen Achter. Er tauschte sich auch mit vielversprechenden Nachwuchssportlern aus. Als besonderes Highlight organisierte er ein freundschaftliches Rennen zwischen Profis und Junioren.
Im Mittelpunkt stand dabei die Bedeutung Duisburgs für die Olympische Bewerbung: Die Stadt würde bei einer Auswahl Austragungsort für Kanu-, Ruder- und Sportkletter-Wettbewerbe in der Schauinsland-Reisen-Arena sein. Der ehemalige Olympische Ruderer Sebastian Schulte, heute Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil, um seine Unterstützung zu bekunden. Schulte, der 2006 mit dem Deutschland-Achter Weltmeister wurde und am Boat Race zwischen Oxford und Cambridge teilnahm, steht hinter der Rhein-Ruhr-Initiative.
Damit die Bewerbung vorankommt, muss Duisburg bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreichen. Eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen müsste dann für die Olympischen Pläne votieren.
Der Besuch machte deutlich, wie eng Duisburg mit dem Wassersport verbunden ist und welche Ambitionen die Stadt für die Spiele 2032 hegt. Die hiesigen Anlagen und die Förderung von Athletinnen und Athleten gelten als entscheidend für die Chancen der Rhein-Ruhr-Region. Nun kommt es auf die öffentliche Unterstützung bei der anstehenden Abstimmung an.






