WSV kämpft mit Verletzungen – doch Lotte bleibt Meisterfavorit trotz Remis
Liliana TrappWSV kämpft mit Verletzungen – doch Lotte bleibt Meisterfavorit trotz Remis
Lotte bleibt trotz WSV-Remis Favorit auf den Meistertitel
Trotz des jüngsten 1:1 von WSV gegen den Tabellenführer Sportfreunde Siegen gilt Lotte weiterhin als Topfavorit für den Ligasieg. Die anstehenden Spiele werden zeigen, ob das Team im Titelrennen mithalten kann.
Die Wuppertaler SV hat in letzter Zeit eine schwierige Phase durchlebt. Erst vor Kurzem unterlag die Mannschaft daheim mit 1:4 gegen den 1. FC Bocholt. Die aktuelle Bilanz: drei Siege, drei Unentschieden und sechs Niederlagen – insgesamt zwölf Punkte.
Verletzungspech schwächt den Kader zusätzlich. Kadi Atmaca, Subaru Nishimura, Alwin Weber, Semir Saric und Muhammed Bejdic fallen derzeit aus. Allerdings kehrten Dominic Duncan und Jeff Fehr zurück, was Trainer und Team mehr Optionen gibt.
Historisch betrachtet hat der WSV gegen Lotte oft gut abgeschnitten: fünf Siege und zwei Remis in früheren Duellen, während Lotte sechsmal gewann. In der vergangenen Saison setzte sich Lotte mit 1:0 daheim durch, das Rückspiel endete 0:0.
Das nächste Spiel leitet Schiedsrichter Fabian Kiehl, unterstützt von den Assistenten Dominic Stock und Nick Schitzik. Sportdirektor Gaetano Manno betont, das Team sei konkurrenzfähig, müsse aber „seine beste Leistung abrufen, um Punkte zu holen“.
Im Oktober trifft der WSV auf den 1. FC Bocholt, Schonnebeck, die U23 von Bochum und Gladbach sowie RW Oberhausen. Die kommenden Partien werden entscheidend sein: Die Mannschaft muss Verletzungen und inkonsistente Leistungen überwinden, um Lotte an der Tabellenspitze Paroli zu bieten. Die historische Überlegenheit gegen den Konkurrenten könnte im Titelkampf noch eine Rolle spielen.






