21 March 2026, 22:27

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar-Festmahl für interreligiösen Dialog

Eine Gruppe von Menschen hält Teller mit Essen in den Händen, rechts daneben ein Schüsselchen und ein Löffel, und oben steht der Text "Uwxyz - Alle hatten ein großes Stück und gingen schlafen."

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar-Festmahl für interreligiösen Dialog

Wesel veranstaltet erstes gemeinsames Iftar-Festmahl

Am 13. März 2026 fand in Wesel das erste gemeinsame Iftar-Festmahl der Stadt statt, bei dem Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zusammenkamen, um eine Mahlzeit zu teilen. Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Schritt hin zu stärkeren interreligiösen Verbindungen in der Stadt. Rund 100 Gäste nahmen teil, darunter Vertreter lokaler Gruppen, religiöser Gemeinschaften und zivilgesellschaftlicher Akteure.

Das Fasten während des Ramadan ist eine zentrale Praxis im Islam und zählt zu den fünf Säulen des Glaubens. Das Iftar, das abendliche Fastenbrechen, begann nach dem Gebetsruf, bevor die Gäste ein vielfältiges Buffet genossen. Organisiert wurde die Begegnung gemeinsam von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel.

Bürgermeister Rainer Benien betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Veranstaltung für den Zusammenhalt und den gegenseitigen Respekt. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, hob die Symbolkraft des gemeinsamen Essens als Zeichen der Verbundenheit hervor. Die Organisatoren dankten zudem der Integrationsbeauftragten der Stadt und allen beteiligten Gemeinschaften für ihr Engagement.

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Ähnliche interreligiöse Iftar-Veranstaltungen fanden auch in anderen deutschen Städten statt. So veranstaltete Dortmund im März 2026 ein Iftar in der Islamischen Akademie NRW, während Gelsenkirchen am 22. März 2025 ein Treffen in der DITIB Mescid-i Aksa Camii ausrichtete. Auch Hannover pflegt seit Langem interreligiöse Initiativen während des Ramadan.

Das Iftar in Wesel brachte vielfältige Gruppen zusammen, um den Ramadan zu feiern und den Dialog zu fördern. Mit rund 100 Teilnehmenden unterstrich die Veranstaltung das Engagement der Stadt, Brücken zwischen Kulturen und Religionen zu bauen. Die Organisatoren hoffen, dass solche Begegnungen auch künftig die Gemeinschaft in Wesel weiter stärken werden.

Quelle