24 April 2026, 04:28

Vandalen zerstören Kunstinstallation im Mönchengladbacher "Garten mit Brücken"

Gemälde eines großen Raums in der St. James's Parish Arbeitssiedlung, London, mit Menschen auf Bänken und Stehenden, Tischen mit Gegenständen, Säulen, Fenstern, einer Tür und einem Dach.

Vandalen zerstören Kunstinstallation im Mönchengladbacher "Garten mit Brücken"

Sitzbereich im Mönchengladbacher "Garten mit Brücken" am Wochenende zerstört

Ein Sitzbereich im "Garten mit Brücken" in Mönchengladbach wurde am vergangenen Wochenende demoliert. Die Vandalenakt fand statt, während der Garten und das benachbarte Jobcenter geschlossen waren – ein Hinweis darauf, dass jemand widerrechtlich eingedrungen ist. Die beschädigte Installation gehörte zu einem öffentlich zugänglichen Bereich, der Besuchern als Ort der Entspannung und Begegnung dienen sollte.

Der "Garten mit Brücken" liegt hinter dem städtischen Jobcenter (ALZ) in der Lürptzender Straße 69. Er wurde im Mai 2023 eröffnet, mit Oberbürgermeister Felix Heinrichs als Schirmherrn, und präsentiert Kunstwerke aus dem Bestand der Kulturstiftung Museum Abteiberg. Die Exponate wurden durch eine Mischung aus öffentlichen und privaten Spenden finanziert.

Die zerstörte Tischplatte gehörte zu einer Sitzinstallation der Künstlerin Ruth Buchanan. Julian Strzalla, stellvertretender Leiter des ALZ, hat den Vorfall bei der Polizei angezeigt und bittet Zeugen, sich zu melden.

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Es ist nicht das erste Mal, dass der Garten Ziel von Zerstörungen wird. Seit seiner Eröffnung gab es wiederholt Vandalismus und Vermüllung. Karl Sasserath, Direktor des ALZ, zeigte sich besonders bestürzt über den jüngsten Vorfall. Er betonte, dass der Garten vor allem einer benachteiligten Gemeinschaft dienen solle – was die Attacke auf öffentliche Ressourcen umso bedenklicher mache.

Die Polizei ermittelt nun nach einer offiziellen Anzeige des ALZ. Der beschädigte Sitzbereich, der eigentlich eine einladende Atmosphäre bieten sollte, muss zunächst repariert werden, bevor er wieder genutzt werden kann. Die Behörden rufen alle, die Hinweise auf die Täter haben, zur Mithilfe auf.

Quelle