17 April 2026, 08:30

Tagebau Garzweiler nimmt nach monatelangem Stopp wieder Betrieb auf

Großer Tagebau auf einem Schotterfeld umgeben von Bäumen, Gebäuden und einem Schuppen unter einem bewölkten Himmel, mit Steinen und Pflanzen auf dem Boden.

Wiederaufnahme der Abfallentsorgung im Tagebau Garzweiler genehmigt - Tagebau Garzweiler nimmt nach monatelangem Stopp wieder Betrieb auf

Im Tagebau Garzweiler sind die Arbeiten nach monatelanger Pause wieder aufgenommen worden. Die Behörden hatten die Arbeiten gestoppt, nachdem der Verdacht auf illegale Ablagerung von belastetem Erdreich aufgekommen war. Nach einer eingehenden Prüfung hat die Bezirksregierung Arnsberg nun die Genehmigung erteilt, die Verfüllungsarbeiten fortzusetzen.

Die Aussetzung der Arbeiten begann, als Hinweise auf eine mögliche illegale Entsorgung von kontaminiertem Boden auf dem Gelände aufkamen. Expertenbewertungen ergaben später jedoch, dass die festgestellte Belastung geringfügig war. Zudem fanden die Ermittler keine eindeutigen Beweise dafür, dass Fremdmaterial dort abgeladen worden war.

Die Zentralstelle zur Bekämpfung von Umweltkriminalität bei der Staatsanwaltschaft Dortmund bleibt in den Fall eingebunden. Zwar sind derzeit keine weiteren Maßnahmen geplant, doch werden die Behörden das Grundwasser weiterhin überwachen, um frühzeitig mögliche Verunreinigungen zu erkennen. Die Entscheidung, die Unterbrechung aufzuheben, erfolgte nach umfassenden Bewertungen durch die Bezirksregierung.

Weitergehende Ermittlungen wird es nur geben, falls im Rahmen der laufenden staatsanwaltlichen Untersuchungen neue Beweise auftauchen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mit der Wiederaufnahme der Verfüllungsarbeiten kann der Tagebau nun zum normalen Betrieb zurückkehren. Die Kontrollen des Grundwassers bleiben als Vorsichtsmaßnahme bestehen. Der Fall wird von der Staatsanwaltschaft weiter beobachtet, sofern keine neuen Erkenntnisse hinzukommen.

Quelle