Said El Mala: Vom Köln-Talent zum Nationalspieler mit Topklub-Interesse
Torsten BenderSaid El Mala: Vom Köln-Talent zum Nationalspieler mit Topklub-Interesse
Said El Mala, der 19-jährige Shootingstar des 1. FC Köln, hat erstmals eine Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft erhalten. Sein rasanter Aufstieg von der U19 des Vereins zum Leistungsträger in der Bundesliga hat die Aufmerksamkeit europäischer Topklubs geweckt – darunter der FC Bayern München und Paris Saint-Germain.
El Mala wechselte 2024 zum 1. FC Köln und stieg schnell vom Jugendfußball in die erste Mannschaft auf. Bis April 2026 absolvierte er 45 Bundesliga-Spiele, in denen er acht Tore erzielte und zwölf Vorlagen gab. Ein Hattrick gegen Borussia Dortmund im März 2026 unterstrich seine Klasse, während seine Pressing-Stärke – er gehört zu den fünf besten Spielern der Liga in Zweikämpfen pro Spiel – seine defensive Arbeitsmoral zeigte.
Seine Leistungen blieben nicht unbemerkt: Sowohl der FC Bayern als auch PSG beobachteten ihn in der Saison 2025/26, doch sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030 – ohne Ausstiegsklausel. Aktuell verdient er 720.000 Euro jährlich, doch leistungsabhängige Boni könnten sein Gehalt deutlich erhöhen. Weitere Steigerungen sind möglich, falls er über 2026 hinaus bleibt.
Bundestrainer Julian Nagelsmann bestätigte El Malas Berufung für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Luxemburg oder die Slowakei. Nagelsmann betonte, der junge Spieler kenne die Erwartungen, warnte jedoch vor überzogener Euphorie: Er setze auf eine stetige Entwicklung statt auf frühen Druck.
Sein erstes Länderspiel für die A-Nationalmannschaft könnte El Mala bereits in den nächsten Qualifikationspartien bestreiten. Mit einem langfristigen Vertrag in Köln und wachsendem Interesse der europäischen Elite bleibt seine Karriere ein spannendes Thema. Doch zunächst gilt seine ganze Konzentration dem Beweis auf internationaler Bühne.






