RWE baut in Voerde ein wasserstofftaugliches Gaskraftwerk für die Energiewende
Liliana TrappRWE baut in Voerde ein wasserstofftaugliches Gaskraftwerk für die Energiewende
RWE baut in Voerde ein neues wasserstofftaugliches Gaskraftwerk
In Voerde entsteht ein modernes Gaskraftwerk des Energiekonzerns RWE, das ab 2030 in Betrieb gehen soll. Die Anlage wird eine Leistung von 850 Megawatt erreichen und zu mindestens 50 Prozent mit Wasserstoff betrieben werden. Das Projekt passt zu Deutschlands Bestrebungen, die Energieversorgung klimafreundlicher zu gestalten und flexible Lösungen für Phasen mit geringem Ökostromangebot – die sogenannten "Dunkelflauten" – zu schaffen.
Das Kraftwerk in Voerde ist darauf ausgelegt, langfristig Erdgas durch Wasserstoff zu ersetzen, einen kohlenstoffärmeren Brennstoff. Standorttechnisch ist die Anlage ideal positioniert: Sie liegt an Deutschlands geplantem Kernnetz für Wasserstoff-Pipelines und profitiert so von einem einfachen Zugang zu künftigen Wasserstofflieferungen.
RWE rechnet damit, dass das Projekt staatliche Fördergelder für Wasserstofftechnologien erhalten wird. Das Unternehmen setzt insgesamt auf flexible Gaskraftwerke, die bei schwacher Wind- und Solarstromerzeugung einspringen können.
Die Investoren zeigen sich in diesem Jahr zunehmend zuversichtlich: Seit Januar sind die RWE-Aktien um über 37 Prozent gestiegen. Analysten von JPMorgan, Bernstein Research und Goldman Sachs bewerten die Papiere durchweg positiv – ein Zeichen für das Vertrauen in die Energiewende-Strategie des Konzerns.
Ab 2030 wird das Voerder Kraftwerk 850 Megawatt wasserstofffähige Kapazität ins deutsche Stromnetz einspeisen. Durch den Betrieb mit mindestens 50 Prozent Wasserstoff unterstützt es den schrittweisen Ausstieg aus der Erdgasnutzung. Gleichzeitig festigt das Projekt RWEs Position in einem sich wandelnden Energiemarkt.






