Ökumenischer Friedensdialog 2024: Wie Versöhnung nach Kriegen gelingen kann
Torsten BenderÖkumenischer Friedensdialog 2024: Wie Versöhnung nach Kriegen gelingen kann
Ökumenischer Friedensdialog zwischen Münster und Osnabrück am 23. Oktober im Erbdrostenhof
Der jährliche Ökumenische Friedensdialog zwischen Münster und Osnabrück findet in diesem Jahr am 23. Oktober im Erbdrostenhof statt. Die diesjährige Veranstaltung aus der Reihe „Dialoge für den Frieden“ widmet sich dem Thema „Voraussetzungen und Grenzen von Versöhnungsprozessen nach Kriegen“. Der Eintritt ist frei; eine Online-Anmeldung ist möglich unter www.stadt-muenster.de/frieden/dialoge.
An der Diskussion beteiligen sich zwei renommierte Gäste: Dr. Irina Scherbakowa, Mitgründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial, sowie Myroslav Marynovych, Präsident des Instituts für Religion und Gesellschaft an der Ukrainischen Katholischen Universität Lwiw. Die Moderation übernimmt Dr. Jörg Luer; Beginn ist um 19 Uhr.
Auf dem Podium werden zudem Bischof Friedrich Kramer und Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zu Gast sein. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Markus Lewe übernommen. Die Veranstalter raten Interessierten, sich frühzeitig über den offiziellen Anmeldelink einen Platz zu sichern.
Der Dialog knüpft an eine Tradition der Austauschförderung zwischen Münster und Osnabrück an und setzt sich mit drängenden Fragen zu Frieden und Versöhnung in von Konflikten betroffenen Regionen auseinander. Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie Gesellschaften nach einem Krieg vorankommen können – dabei fließen die Expertise der Referierenden in den Bereichen Menschenrechte und Aufarbeitung von Kriegsfolgen ein.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Veranstaltungsseite der Stadt.






