02 April 2026, 18:33

NRW investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach

Offenes Buch mit detaillierten Zeichnungen und Texten, die ein Schienensystem einschließlich einer Bahnschienen-Illustration zeigen.

NRW investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach

Nordrhein-Westfalen stellt 305 Millionen Euro für den Ausbau der S-Bahn-Linie S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln bereit. Das nun auf 836 Millionen Euro veranschlagte Projekt sieht umfassende Modernisierungen der Bahnhöfe und Gleisanlagen entlang der Strecke vor. Die Bauarbeiten sollen kurz nach Ostern 2026 beginnen, sobald die endgültigen Genehmigungen in diesem Sommer erteilt sind.

Der Ausbau der S11 umfasst den zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach. Zudem erhalten alle Bahnhöfe von Köln-Holweide bis Bergisch Gladbach barrierefreie Umbauten. Der Bahnhof Bergisch Gladbach wird auf vier Gleise erweitert, und ein neuer Haltepunkt Köln-Kalk West entsteht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Zusätzlich sind zwei weitere Bahnsteige geplant: je ein Mittelbahnsteig am Kölner Hauptbahnhof und am Bahnhof Köln Messe/Deutz. Nach Fertigstellung sollen die Züge im Zehn-Minuten-Takt verkehren, in der Hauptverkehrszeit fast im Fünf-Minuten-Takt.

Verkehrsminister Oliver Krischer bestätigte, dass alle Baugenehmigungen bis zum Sommer vorliegen sollten. Die DB InfraGO kann nun mit der Ausschreibung von Verträgen und der Anmeldung von Streckensperrungen beginnen. Allerdings gerät der geplante Fertigstellungstermin für das zweite Gleis Anfang 2032 durch Überschneidungen mit anderen Projekten in Gefahr.

Die ausgebauten S11 wird die Verbindungen zwischen Köln und Bergisch Gladbach mit schnelleren und häufigeren Zügen verbessern. Die Gesamtfinanzierung des Projekts umfasst 531 Millionen Euro vom Bund sowie den Landesanteil. Die Bauarbeiten starten 2026, doch Verzögerungen könnten den endgültigen Fertigstellungstermin nach hinten verschieben.

Quelle