31 March 2026, 02:29

Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren 2024 um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro

Stadtansicht mit mehreren Gebäuden im Vordergrund, einem blauen Himmel im Hintergrund und Solarpanelen auf einem Dach, die den Einsatz von erneuerbarer Energie anzeigen.

Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren 2024 um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro

Energieausgaben in Mönchengladbach steigen 2024 um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro

Die Energieausgaben der Stadt Mönchengladbach sind 2024 stark angestiegen: Die Kosten kletterten um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro. Hauptgrund für den deutlichen Anstieg waren die gestiegenen Erdgaspreise – trotz Bemühungen, die Energieeffizienz zu verbessern. Gleichzeitig hat die Stadt Pläne vorgelegt, die Heizungsanlagen in 25 Schulen zwischen 2026 und 2028 zu modernisieren. Dies ist Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets zur Energieeinsparung.

Der Energiebericht 2024 zeigt ein gemischtes Bild: Während der Stromverbrauch in städtischen Gebäuden mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) stabil blieb, stieg der Heizölverbrauch von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh. Verantwortlich dafür seien laut Stadt vor allem Lagerbestandsaufstockungen aus dem Jahr 2022. Der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen kWh nahezu unverändert – ein Rückgang von nur 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Schulen als größte Energiefresser Schulen bleiben mit Abstand die größten Energieverbraucher: Sie verursachen 49 Prozent des gesamten Strombedarfs und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs in kommunalen Liegenschaften. Um Kosten und Emissionen zu senken, hat die Stadt bereits 850.000 Euro in die Modernisierung der Beleuchtung investiert – die Hälfte davon wurde durch Bundesfördermittel gedeckt. Weitere Schritte umfassen die Installation von Photovoltaikanlagen auf 15 Gebäuden im Jahr 2025, die bis zu eine Million kWh Solarstrom vor Ort erzeugen sollen.

Langfristige Strategie: Heizung, Lüftung und Solardächer Langfristig setzt Mönchengladbach auf die Modernisierung von Heizungsanlagen, die Verbesserung der Belüftungssysteme sowie Dachsanierungen mit Solarintegration. Ein in den vergangenen zwei Jahren ausgebautes Energiemanagement-Team wird die Projekte steuern. Trotz dieser Maßnahmen blieb der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude 2024 jedoch nahezu unverändert bei 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Energieausgaben der Stadt beliefen sich 2024 auf 10,7 Millionen Euro – getrieben vor allem durch die hohen Gaspreise. Geplante Sanierungen der Schulheizungen und der Ausbau der Solaranlagen sollen die Kosten künftig drücken. Die Maßnahmen werden schrittweise umgesetzt: Ab 2026 bis 2028 stehen die Modernisierungen in 25 Schulen an.

Quelle