23 April 2026, 14:55

Massenschlägerei nach U17-Spiel in Gelsenkirchen eskaliert durch Zuschauer-Provokationen

Männer bei einem Handballspiel auf einem Court während des Futsal-Weltmeisterschaftsspiels 2019 zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain mit Zuschauern im Hintergrund.

Massenschlägerei nach U17-Spiel in Gelsenkirchen eskaliert durch Zuschauer-Provokationen

Schwere Schlägerei nach U17-Fußballspiel in Gelsenkirchen-Rotthausen

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Am Abend des 30. Oktober 2025 ist es nach einem Fußballspiel der U17 in Gelsenkirchen-Rotthausen zu einer gewalttätigen Massenschlägerei gekommen. Der Vorfall, der durch Provokationen seitens der Zuschauer ausgelöst wurde, erforderte einen Polizeieinsatz auf dem Sportplatz an der Straße Auf der Reihe.

Die Auseinandersetzungen begannen bereits während des Spiels zwischen zwei Jugendmannschaften, als sich die Stimmung durch verbale Angriffe von den Rängen immer weiter zuspitzte. Nach dem Abpfiff artete eine zunächst verbale Konfrontation zwischen Gruppen schnell in handfeste Gewalt aus.

Als die Beamten am Tatort eintrafen, hielten sich nur noch Spieler der auswärtigen Mannschaft vor Ort auf. Unter den Betroffenen befand sich ein 15-Jähriger aus Gelsenkirchen, der medizinisch versorgt wurde, aber nicht ins Krankenhaus musste. Zwei weitere Personen – ein 16-Jähriger sowie die Mutter eines Spielers – wurden angegriffen, konnten Verletzungen jedoch entgehen.

Die Polizei nahm Zeugenaussagen auf und hat inzwischen Ermittlungen wegen des Übergriffs eingeleitet. Bei dem Vorfall wurde ein Jugendlicher mit leichten Verletzungen behandelt, während die Behörden versuchen, die Beteiligten zu identifizieren. Die Ermittlungen sollen klären, ob Anklage wegen der Gewalt bei dem Nachwuchsfußballspiel erhoben wird.

Quelle