Lehrerin aus Düsseldorf muss 31.300 Euro wegen jahrelanger Gehaltsbetrugs-Rückzahlung blechen
Torsten BenderLehrerin aus Düsseldorf muss 31.300 Euro wegen jahrelanger Gehaltsbetrugs-Rückzahlung blechen
Eine 61-jährige Lehrerin aus Düsseldorf ist wegen Betrugs verurteilt worden, nachdem sie jahrelang unberechtigt Zuschläge für Schulleitungsaufgaben erhalten hatte. Die Zahlungen liefen noch lange weiter, obwohl sie die vorübergehende Führungsposition bereits aufgegeben hatte – insgesamt beliefen sich die unrechtmäßig bezogenen Gelder auf über 31.000 Euro.
Die Pädagogin hatte 2018 für einige Monate kommissarisch die Schulleitung übernommen. Obwohl sie die Position anschließend wieder abgab, erhielt sie weiterhin monatlich 504 Euro – und zwar bis April 2023. Solche Fälle bleiben oft ein bis drei Jahre unentdeckt, bis interne Kontrollen die Unstimmigkeiten aufdecken.
Das Gericht urteilte, die Lehrerin habe sich durch Unterlassen des Betrugs schuldig gemacht, da sie die Überzahlungen nicht gemeldet hatte. Sie wurde zur Rückzahlung des vollen Betrags in Höhe von 31.300 Euro verurteilt. Zudem musste sie ein Bußgeld von 11.200 Euro für die Straftat zahlen.
Der Fall zeigt, wie Verwaltungsfehler und verzögerte Prüfungen zu langfristigen finanziellen Unregelmäßigkeiten führen können. Mit der Rückerstattung und der Strafe ist die Angelegenheit nun abgeschlossen – die Behörden werden die Gelder vollständig zurückerhalten.






