Jens Castrop von Gladbach für drei Spiele gesperrt – WM-Träume bleiben intakt
Torsten BenderJens Castrop von Gladbach für drei Spiele gesperrt – WM-Träume bleiben intakt
Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jens Castrop für drei Spiele gesperrt
Der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach, Jens Castrop, hat nach einer Roten Karte in der Bundesliga eine dreispielige Sperre erhalten. Der deutsch-koreanische Spieler war nach einem Foul an Sael Kumbedi von VfL Wolfsburg des Platzes verwiesen worden. Trotz der Sperre bleibt Castrop auf seinen möglichen WM-Kaderplatz mit der südkoreanischen Nationalmannschaft fokussiert.
Der Vorfall ereignete sich während eines Ligaspiels, als Castrop Kumbedi mit einem harten, aber umstrittenen Tackling zu Fall brachte. Der Schiedsrichter zeigte ihm umgehend die Rote Karte – es war Castrops erster Platzverweis in dieser Saison. Nicht zum ersten Mal geriet der 28-Jährige wegen seines robusten Spielstils in die Kritik: Bereits im Oktober hatte er gegen den FC Bayern München eine Rote Karte gesehen und war mehrfach für überhartes Spiel verwarnt worden.
Castrop bestreitet indes, dass das Foul eine Rote Karte rechtfertigte. Zwar räumte er ein, dass sein Spielstil körperbetont sei, betonte aber, künftig solche Situationen vermeiden zu wollen. Durch die Sperre verpasst er nun drei wichtige Partien für Mönchengladbach.
Abseits des Vereinsfußballs steht für Castrop die Nominierung für den WM-Kader Südkoreas an, die am 16. Mai bekannt gegeben wird. Seit dem vergangenen Herbst hat er fünf Länderspiele bestritten und hofft, im Sommer einen Beitrag zum Turniererfolg seines Teams zu leisten. Sollte er berufen werden, verspricht er, diszipliniert aufzutreten und der Mannschaft zu helfen, ihre WM-Ziele zu erreichen.
Bevor Castrop seinen Fokus vollständig auf die Weltmeisterschaft richtet, muss er zunächst seine dreispielige Sperre absitzen. Die endgültige Kaderliste Südkoreas wird im nächsten Monat verkündet, wobei mit einer Nominierung des Bundesliga-erfahrenen Mittelfeldspielers gerechnet wird. Seine Erfahrung in einer der stärksten Ligen der Welt könnte sich für das Team im Turnierverlauf als wertvoll erweisen.






