Grüne Senioren in Solingen wehren sich gegen Abschaffung des Ohligser City-Rings
Liliana TrappGrüne Senioren in Solingen wehren sich gegen Abschaffung des Ohligser City-Rings
Die Grünen Senioren in Solingen lehnen Forderungen nach einer Abschaffung des Ohligser City-Rings und einer vollständigen Sperrung der Lennestraße für Busse entschieden ab. Ihre Haltung ist eine Reaktion auf Druck von lokalen Gruppen, darunter die Ohligser Jongens, die ISG und die OWG. Die Partei betont, dass der Öffentliche Nahverkehr für alle Bürger – insbesondere für ältere Menschen, die auf ihn angewiesen sind – zugänglich bleiben müsse.
In einer aktuellen Stellungnahme wiesen die Grünen Senioren Kritik von Bürgerinitiativen an den Plänen für den City-Ring zurück. Sie deuteten die Debatte als eine soziale Frage und argumentierten, dass Verkehrsänderungen die Bedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigen müssten. Ältere Anwohner seien oft auf Busse angewiesen, etwa aus gesundheitlichen Gründen oder wegen finanzieller Einschränkungen, um wichtige Wege zurückzulegen.
Die Gruppe warnte, eine vollständige Schließung der Lennestraße würde die Haltestelle "Ohligs Markt" komplett entfallen lassen. Dies zwinge viele Menschen, längere Strecken zu alternativen Haltestellen zurückzulegen – eine besondere Hürde für mobilitätseingeschränkte Personen oder nach dem Einkaufstransport. Stattdessen unterstützten sie den Ansatz des Nahverkehrsplans: den Busverkehr auf der Lennestraße zu reduzieren, aber wichtige Verbindungen ins Stadtzentrum zu erhalten.
Ihre Position steht im Einklang mit einer Pressemitteilung vom März 2026, in der die Grünen den City-Ring als Maßnahme zur Verbesserung der Schulsicherheit, Barrierefreiheit und der ÖPNV-Anbindung in Ohligs befürworteten. Frühere Diskussionen oder Forderungen der Ohligser Jongens, der ISG oder der OWG sind in den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert.
Durch die Weigerung der Grünen Senioren, den City-Ring aufzugeben, bleibt die Lennestraße zumindest für ausgewählte Buslinien befahrbar. Im Mittelpunkt steht für sie der Schutz der Mobilität älterer Bürger, insbesondere derer, die mit Einschränkungen oder finanziellen Belastungen kämpfen. Die Entscheidung sichert die Haltestelle "Ohligs Markt" und unterstützt gleichzeitig die übergeordnete Verkehrsstrategie für das Gebiet.






