24 March 2026, 20:34

Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe gegen Fachkräftemangel

Ein altes Buch mit einer Deutschlandkarte auf dem Cover, begleitet von Bildern und Text.

Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe gegen Fachkräftemangel

Fünfzehn zugewanderte Frauen aus sechs verschiedenen Ländern haben einen elfmonatigen Qualifizierungskurs begonnen, der sie auf eine Karriere im Bildungsbereich vorbereiten soll. Der Lehrgang, der dem Fachkräftemangel im pädagogischen Bereich in Deutschland entgegenwirken soll, vermittelt den Teilnehmerinnen fortgeschrittene Deutschkenntnisse und eröffnet ihnen gleichzeitig berufliche Perspektiven in der Kinderbetreuung und Sozialarbeit.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Oberbürgermeister Becher betonte den doppelten Nutzen der Initiative: Sie schließe nicht nur Lücken auf dem Arbeitsmarkt, sondern fördere auch die Integration von Zugewanderten in den Berufsalltag. Die Frauen, die aus Kasachstan, Afghanistan, der Ukraine, Moldau, der Türkei und Syrien stammen, streben das Sprachzertifikat C1 in Deutsch an – eine Voraussetzung für die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin oder ein pädagogisches Studium.

Der Kurs verbindet Theorie mit Praxis: Durch Hospitationen und Praktika in Grundschulen und Kitas sammeln die Teilnehmerinnen Berufserfahrung. Neben dem Sprachunterricht erhalten sie Bewerbungscoaching und Unterstützung bei der Stellensuche, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Frühere Jahrgänge des Programms haben bereits den Einstieg in Ausbildung oder Beschäftigung im Bereich der Kinderbetreuung geschafft.

Der aktuelle Durchgang endet im Dezember 2026. Die Ausbildung umfasst verschiedene Berufsfelder, darunter Sozialassistenz, heilpädagogische Förderung und frühkindliche Betreuung. Viele der teilnehmenden Frauen möchten gezielt in diesen Bereichen arbeiten, in denen der Bedarf an qualifiziertem Personal weiterhin hoch ist.

Oberbürgermeister Becher hob hervor, dass das Programm Zugewanderten nicht nur den Einstieg in ein stabiles Beschäftigungsverhältnis ermöglicht, sondern auch einen Beitrag zur Bewältigung des Fachkräftemangels im Bildungssektor leistet. Durch die Kombination von Sprachkompetenz und praktischer Erfahrung soll der Übergang in den Arbeitsmarkt für die Teilnehmerinnen erleichtert werden.

Die Qualifizierungsmaßnahme läuft bis Dezember 2026 und bietet den Frauen einen strukturierten Weg in pädagogische Berufe. Wer den Kurs erfolgreich abschließt, erfüllt die sprachlichen Voraussetzungen für eine weitere Ausbildung oder ein Studium im Bildungsbereich. Die Initiative bleibt damit eine praxisnahe Lösung – sowohl für den Fachkräftemangel als auch für die Integration von Zugewanderten in den Arbeitsmarkt.

Quelle