25 March 2026, 04:29

E.ON stockt Netzausbau-Investitionen auf 48 Mrd. Euro bis 2030 auf – trotz sinkendem EBITDA

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text "Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit der Neuen Deal" zeigt.

E.ON stockt Netzausbau-Investitionen auf 48 Mrd. Euro bis 2030 auf – trotz sinkendem EBITDA

E.ON stockt Investitionspläne für Netzausbau bis 2030 auf 48 Milliarden Euro auf

Der Energiekonzern hat seine Finanzprognosen angepasst – darunter eine leichte Senkung des operativen Ergebnisses für 2026. Gleichzeitig können Aktionäre bei der anstehenden Hauptversammlung mit einer höheren Dividende rechnen.

Bis zum Ende des Jahrzehnts strebt E.ON ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro an. Diese Zielsetzung geht einher mit einer Aufstockung des Budgets für Modernisierung und Ausbau der Netzinfrastruktur auf 48 Milliarden Euro im selben Zeitraum.

Noch im März dieses Jahres hatte die E.ON-Aktie mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch erreicht, bevor sie sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte. Weitere Einblicke für Investoren wird der nächste Quartalsbericht liefern, der am 13. Mai 2026 veröffentlicht wird.

Für das Jahr 2026 erwartet das Management einen moderaten Rückgang des bereinigten Konzern-EBITDA auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro. Trotz dieser leichten Schwächephase plant das Unternehmen, die Dividende auf 0,57 Euro pro Aktie zu erhöhen. Der Vorschlag wird auf der Hauptversammlung am 23. April 2026 zur Abstimmung stehen.

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Netzentgelte und Strompreisentwicklung in Deutschland In den vergangenen Jahren unterlagen die deutschen Netzentgelte für Endverbraucher starken Schwankungen. Zwischen 2021 und 2023 stiegen die Strompreise von 31,89 auf 42,22 Cent pro Kilowattstunde, wobei die Netzentgelte rund 24 Prozent des Gesamtpreises ausmachten. 2024 und 2025 sanken die Preise dann auf 34 bis 38 Cent pro Kilowattstunde. Für 2026 soll ein staatliches Entlastungspaket in Höhe von 6,5 Milliarden Euro die Kosten um etwa 1,5 Cent pro Kilowattstunde – und damit um rund 7 Prozent – senken.

Mit den ausgeweiteten Investitionen in die Netzinfrastruktur will E.ON die Versorgungssicherheit stärken, auch wenn die kurzfristigen Erwartungen an die Ertragslage gedämpft sind. Die angekündigte Dividendenerhöhung signalisiert Vertrauen in das langfristige Wachstum. Sowohl Aktionäre als auch Verbraucher werden in den kommenden Jahren genau beobachten, wie das Unternehmen seine Pläne umsetzt.

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