19 April 2026, 18:32

Essen startet Großprojekt für die IGA 2027 im Ruhrgebiet

Ein grüner Park mit Bäumen, Pflanzen, Gras, Laternen, Bänken und Skulpturen, mit einem Gebäude im Hintergrund.

Essen startet Großprojekt für die IGA 2027 im Ruhrgebiet

Essen startet Großprojekt zur Neugestaltung des Ruhrgebiets vor der Internationalen Gartenbauausstellung 2027 (IGA 2027)

Mit dem ersten Spatenstich hat Essen ein ambitioniertes Vorhaben auf den Weg gebracht, das das Ruhrgebiet bis zur Internationalen Gartenbauausstellung 2027 (IGA 2027) grundlegend verändern soll. Die Ausstellung, die vom 23. April bis 17. Oktober 2027 stattfindet, wird 53 Städte zu einem riesigen, vernetzten Grünraum unter dem Motto "Zukunft in Blüte" vereinen. Die erste Bauphase begann am 12. Februar 2026 mit einer neuen Abenteuersportanlage im Emscher Park.

Die IGA 2027 konzentriert sich auf drei zentrale Themen: "MEIN GARTEN", "UNSERE GÄRTEN" und "ZUKUNFTSGÄRTEN". Gemeinsam sollen sie das Ruhrgebiet zur grünsten Industrieregion der Welt machen. Die Umgestaltung des Parks schafft neue Lebensräume zur Förderung der Artenvielfalt, darunter ein Sandarium, eine Totholzzone und ein Feuchtbiotop.

Auf einer Fläche von rund 4.200 Quadratmetern entsteht ein neues Abenteuersportareal mit einer Pumptrack-Strecke für Kinder, Parkour- und Calisthenics-Bereichen sowie einem Beachvolleyballfeld. Für Familien gibt es eine Wippscheibe aus Holz, Weiden-Spielbüsche, eine Kletterskulptur und zusätzliche Sitzgelegenheiten. Zudem werden ein eingezäunter Hundefreilauffläche und ein Fitnessparcours mit mehreren Trainingsstationen eingerichtet.

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Das Projekt wird mit rund 3,6 Millionen Euro finanziert. Nach der Ausstellung folgt der Bau eines Skateparks. Langfristig soll ein grünerer, aktiverer Raum für Anwohner und Besucher entstehen.

Die IGA 2027 verwandelt das Ruhrgebiet in einen großflächigen Metropolen-Garten. Neue Sportanlagen, Spielbereiche und ökologische Zonen werden die Nutzung der Region nachhaltig verändern. Die ersten Schritte sind bereits gemacht – in den kommenden zwei Jahren folgen weitere Entwicklungen.

Quelle