"Eine tierisch gute Idee": Wie Kunst die Beziehung zwischen Mensch und Tier neu denkt
Ingrid Löwer"Eine tierisch gute Idee": Wie Kunst die Beziehung zwischen Mensch und Tier neu denkt
Eine neue Ausstellung zu Mensch-Tier-Beziehungen in der Landesvertretung Bremen in Berlin eröffnet
Unter dem Titel "Eine tierisch gute Idee" präsentiert die Schau Werke von zwölf Künstler:innen, darunter Anke Bäar, Valeska Scholz und Jeff Hemmer. Bei der Eröffnung am 1. Oktober 2025 wurden zudem drei aktuelle Stipendiat:innen des Bremer Förderprogramms und ihre Projekte vorgestellt.
Die Ausstellung ist Teil des Kulturprogramms "Twogether – herausragende Satzzeichen", das noch bis zum 19. Dezember 2025 läuft. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich. Neben den Kunstwerken gab es Lesungen Bremer Autor:innen sowie Präsentationen der Stipendiat:innen Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer.
Staatsrätin Nancy Böhning betonte die Rolle der Landesvertretung als kulturelle Brücke zwischen den beiden Städten. Das vom Senator für Kultur finanzierte Stipendium fördert sowohl Nachwuchs- als auch etablierte Schriftsteller:innen. Die Geförderten profitieren zudem von einem Artist-in-Residence-Programm mit Arbeitsaufenthalten in Berlin.
Über diese Ausstellung hinaus laufen bundesweit verwandte Projekte: Die Ausstellung "Urban Wildlife" des Künstlerkollektivs Tierpark Berlin ist noch bis zum 30. April 2026 in der Hauptstadt zu sehen, während Lena Voss' "Tierische Perspektiven" bis zum 15. Mai 2026 in Bremen gezeigt wird.
Zur Eröffnungsveranstaltung am 1. Oktober kamen rund 100 Gäste in die Berliner Landesvertretung. Stipendium und Ausstellung sind Teil der laufenden Bemühungen, den künstlerischen Austausch zwischen Bremen und der Hauptstadt zu stärken. Sowohl die Schau als auch das Residenzprogramm zielen darauf ab, die Vernetzung in den deutschen Literatur- und Bildenden-Kunst-Szenen zu vertiefen.






