02 April 2026, 00:32

Eine Milliarde Stimmen: Globaler Protest gegen Gewalt an Frauen kehrt zurück

Eine Gruppe von Frauen in bunten Kleidern tanzt auf der Straße, umgeben von einer Menschenmenge, mit Gebäuden, Geländern, Balkonen, Fahnen, einem Laternenmast und einer Tafel mit Schrift im Hintergrund.

Tanz-Aktionen in Städten - Zeichen gegen Gewalt an Frauen - Eine Milliarde Stimmen: Globaler Protest gegen Gewalt an Frauen kehrt zurück

Die One Billion Rising-Kampagne kehrt für ein weiteres Jahr globaler Proteste gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zurück. Seit ihrem Start im Jahr 2012 hat die Bewegung Teilnehmer:innen in über 200 Ländern und Territorien vereint. Zu den diesjährigen Aktionen zählen Tanzdemonstrationen, Online-Aktivismus und ein Aufruf zur Einsendung von Videos, die zur Hymne Women on Fire gedreht werden sollen.

Die Kampagne entstand 2012 als Reaktion auf die erschütternde Statistik, dass Milliarden von Frauen in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erleben. Ihre Gründerin, Eve Ensler, wollte eine Massenbewegung schaffen, in der Überlebende und Unterstützer:innen durch Solidarität und öffentliches Handeln Veränderung einfordern können.

Im Laufe der Jahre hat sich One Billion Rising weit über ihre indischen Ursprünge hinaus ausgebreitet. Große Proteste finden heute in Kenia, Brasilien, Südafrika und auf den Philippinen statt – neben unzähligen anderen Orten. Die Teilnehmerzahlen variieren jährlich, doch die Reichweite der Bewegung bleibt enorm.

In diesem Jahr verbinden die Organisator:innen physische und digitale Aktionsformen. In Städten wie Duisburg und Detmold werden Tänzer:innen öffentliche Plätze besetzen, um sie als sichere Zonen zurückzuerobern. Gleichzeitig können Unterstützer:innen weltweit durch selbstgedrehte Tanzvideos zu Women on Fire zu einer globalen Videocollage beitragen. Soziale Medien spielen weiterhin eine zentrale Rolle, da sie Aktivist:innen ermöglichen, sich grenzüberschreitend zu vernetzen und zu mobilisieren.

Trotz des Aufschwungs digitaler Kampagnen betont die Bewegung weiterhin die Kraft von Präsenzprotesten. Die Organisator:innen argumentieren, dass die Besetzung von Straßen und Plätzen eine stärkere Botschaft aussendet als rein digitale Aktionen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die One Billion Rising-Veranstaltungen 2024 werden erneut lokale Demonstrationen mit globalen Digitalinitiativen verbinden. Durch das Einsenden von Tanzvideos und die Teilnahme an Straßenprotesten wollen die Teilnehmenden das Thema geschlechtsspezifische Gewalt im öffentlichen Bewusstsein halten. Die anhaltende Präsenz der Kampagne in über 200 Ländern unterstreicht ihren nachhaltigen Einfluss auf den Aktivismus weltweit.

AKTUALISIERUNG

New Global Events Highlight Continued Momentum

The One Billion Rising campaign has expanded beyond Germany's Duisburg and Detmold with fresh protests post-February 2026. Key developments include:

  • 600 participants in Madurai, India, reaffirming the campaign's global reach.
  • A dance protest at Berlin's Brandenburg Gate on 14 February under the slogan "Women on Fire – Ni una Menos."
  • 110 people in Australia's Byron Bay joined a flash mob on Valentine's Day, marking the campaign's 14th year.