24 March 2026, 06:39

Deutschland feiert erstmals den "Tag der Ehre" für mehr Zusammenhalt

Gruppe von Menschen, die eine Straße entlangmarschieren und eine 'Solidarität und Feminismus'-Schlagzeile halten, mit parkenden Fahrzeugen, Gebäuden, einer Schüsselantenne und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Deutschland feiert erstmals den "Tag der Ehre" für mehr Zusammenhalt

Deutschland feiert erstmals den "Tag der Ehre" – vom 16. bis 31. Mai 2026

Auf Initiative von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier findet vom 16. bis 31. Mai 2026 erstmals der Tag der Ehre statt. Das Vorhaben soll demokratisches Engagement im ganzen Land würdigen und stärken. Die Veranstalter rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, sich einzubringen und so den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu fördern.

Der Tag der Ehre fällt mit dem 77. Jubiläum des Grundgesetzes zusammen. Zwar haben sich bisher noch keine Bundesländer offiziell beteiligt, doch laufen bundesweit die Vorbereitungen. Unterstützt wird die Aktion von prominenten Partnern wie der Deutschen Postcode Lotterie, der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, Aktion Mensch und den Stiftungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

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Personen und Gruppen, die eigene Aktivitäten planen, können über die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) Fördergelder beantragen. Es gibt Zuschüsse von bis zu 500 Euro – Bewerbungen sind bis zum 31. Mai oder bis zur Ausschöpfung der Mittel möglich. Veranstaltungen können während des gesamten zweiwöchigen Zeitraums stattfinden, nicht nur am 23. Mai.

Wer mitmachen möchte, kann eigene Projekte anmelden oder über den Engagement-Finder lokale Initiativen entdecken. Das Tool ist über das Online-Portal der Stadt Velbert oder direkt unter www.ehrentag.de zugänglich. Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka appelliert an die Einwohner, sich zu beteiligen, und betont die Bedeutung des gemeinschaftlichen Engagements.

Der Tag der Ehre bietet eine Plattform, um demokratische Werte und bürgerschaftliches Verantwortungsbewusstsein zu präsentieren. Mit Fördermitteln, digitalen Hilfsmitteln und der Unterstützung überregionaler Organisationen gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen. Die Initiatoren hoffen, dass die Aktion über die zwei Wochen hinaus nachhaltige Impulse für das gesellschaftliche Engagement setzt.

Quelle