02 May 2026, 04:31

CDU-Politiker diskutieren mit Edelstahl-Unternehmen über Krisen und Fachkräftemangel im Mittelstand

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die an einer Maschine arbeiten, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit 'Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik Deutschlands'.

CDU-Politiker diskutieren mit Edelstahl-Unternehmen über Krisen und Fachkräftemangel im Mittelstand

Eine Delegation von CDU-Politikern besuchte kürzlich die Heinz Gothe GmbH & Co. KG, ein traditionsreiches Familienunternehmen, das sich auf die Verarbeitung von Edelstahl spezialisiert hat. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Frage, wie globale Krisen die lokale Industrie unter Druck setzen – steigende Kosten und wirtschaftliche Instabilität bedrohen Arbeitsplätze und den Betrieb. Die Unternehmensführung äußerte zudem Sorgen darüber, wie in einem unsicheren Markt die nächste Generation an Fachkräften gewonnen werden kann.

Das 1920 gegründete Unternehmen Heinz Gothe GmbH & Co. KG stellt geschweißte Rohre, Formstücke und komplexe Rohrleitungssysteme für den Industriebedarf her. Das Unternehmen steht exemplarisch für den deutschen Mittelstand – kleine und mittlere Betriebe, die das Rückgrat der Wirtschaft bilden. Doch in den letzten Jahren haben sich die Herausforderungen verschärft: explodierende Energiekosten, unterbrochene Lieferketten und schrumpfende Auftragsbücher zwingen zu schwierigen Entscheidungen in Produktion und Investitionen.

Auch die Belegschaft spürt die Belastungen über den Arbeitsplatz hinaus. Steigende Mieten, Transportkosten und Lebensmittelpreise belasten die Haushaltskassen, während die Sorgen um die finanzielle Absicherung im Ruhestand wachsen. Diese alltäglichen Probleme waren ein zentrales Thema während des Besuchs der CDU-Politiker Vanessa Odermatt, Jochen Klenner und Andreas Pillen.

Die Delegation betonte, dass Wirtschaftspolitik zugleich auch Sozialpolitik sein müsse. Den Mittelstand zu schützen heiße, Arbeitsplätze, Lebensgrundlagen und den Zusammenhalt in der Region zu sichern. Sie forderten politische Weichenstellungen, die die Realität von Betrieben und Beschäftigten besser widerspiegeln – mit stabilen Rahmenbedingungen, niedrigeren Energiepreisen und weniger Bürokratie, um Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten und Fachkräfte zu binden.

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Der Besuch unterstrich den dringenden Bedarf an unterstützenden Maßnahmen, um Betriebe wie Heinz Gothe vor den anhaltenden wirtschaftlichen Turbulenzen zu schützen. Ohne verlässliche Bedingungen und eine Entlastung bei den Betriebslasten könnte die Fähigkeit des Unternehmens, Arbeitsplätze zu erhalten und neue Talente zu gewinnen, weiter schwinden. Politiker und Wirtschaftsvertreter waren sich einig: Es braucht konkrete Schritte, um die Zukunft des industriellen Herzstücks Deutschlands zu sichern.

Quelle