CDU in Willich plant günstigen Wohnraum auf ehemaligem Friedhofsgelände
Liliana TrappCDU in Willich plant günstigen Wohnraum auf ehemaligem Friedhofsgelände
Die Willicher CDU hat ein neues Wohnprojekt vorgeschlagen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Im Mittelpunkt steht ein 18.000 Quadratmeter großes Grundstück, das ursprünglich für die Erweiterung des Friedhofs vorgesehen war. Die Partei will den Bau beschleunigen und gleichzeitig die Kosten für Käufer wie Mieter niedrig halten.
Seit Herbst 2023 hat Willich im Rahmen des beschleunigten Bauprogramms bereits 152 Wohnungen nach vereinfachten Regelungen genehmigt. Die CDU möchte diesen Ansatz nun ausweiten, wie Tobias Pascaly betont, der auf zügigere Fortschritte drängt. Der aktuelle Vorschlag sieht vor, das Gelände an einen Investor zu verkaufen, der Planung und Bau übernimmt – wobei die Verkaufspreise vertraglich gedeckelt werden.
Das Projekt richtet sich an Singles, junge Familien und Senioren. Um die Umsetzung zu beschleunigen, schlägt die CDU einen städtebaulichen Vertrag vor. Zudem soll eine Überprüfung ökologischer, gestalterischer, technischer und energetischer Standards dazu beitragen, Kosten zu senken, ohne Umwelt- oder Planungsziele zu verwässern.
Bis 2026 strebt die Partei an, in Willich digitale Baugenehmigungsverfahren einzuführen. Das beschleunigte Programm sieht bereits kürzere Fristen vor und ermöglicht automatische Genehmigungen, falls Entscheidungen länger als drei Monate dauern.
Wird der Plan umgesetzt, entstehen auf dem bisher reservierten Gelände neue Wohnmöglichkeiten. Der CDU-Ansatz kombiniert investorengetriebene Entwicklung mit Preiskontrollen und vereinfachten Genehmigungsverfahren. Ziel ist es, schneller mehr Wohnraum zu schaffen – bei gleichzeitiger Einhaltung zentraler Standards für Nachhaltigkeit und Stadtgestaltung.






