13 March 2026, 18:34

Bundeswehr startet Großübung in Mönchengladbach mit Drohnen und Platzpatronen

Ein offenes deutsches Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, gefüllt mit handgeschriebenem Text und Zahlen.

Bundeswehr startet Großübung in Mönchengladbach mit Drohnen und Platzpatronen

Großangelegte Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach

Ab diesem Freitag führt die Bundeswehr eine einwöchige Großübung auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) Rheindahlen durch. Anwohner in der Region müssen mit lauten Geräuschen rechnen, doch die Behörden betonen, dass von der Übung keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht.

An dem Manöver beteiligen sich rund 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge sowie acht Drohnen. Im Mittelpunkt steht die Erprobung von Kommunikationsabläufen unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen. Es kommen ausschließlich Platzpatronen zum Einsatz, sodass keine scharfe Munition verwendet wird.

Das ehemalige JHQ-Gelände, auf dem die Übung stattfindet, umfasst eine Fläche von etwa 660 Fußballfeldern. Die einstige britische Militärbasis und Teil des NATO-Komplexes wurde 2013 aufgegeben. Seither dient das Areal regelmäßig als Trainingsort für Spezialeinheiten der Polizei und Katastrophenschutzteams – so auch im August 2025, als das Technische Hilfswerk (THW) dort eine landesweite Übung durchführte.

Die lokalen Behörden haben die Bevölkerung darauf hingewiesen, dass in dieser Woche laute Knallgeräusche zu hören sein könnten. Gleichzeitig versicherten sie, dass von dem Manöver keine Risiken für die umliegenden Gemeinden ausgehen.

Die Bundeswehr-Übung erstreckt sich über sieben Tage und konzentriert sich auf die Optimierung von Verteidigungs-Kommunikationsstrategien. Das ehemalige NATO-Gelände bleibt damit ein wichtiger Übungsort für Militär und Rettungskräfte. Über weitere geplante Einsätze auf dem Gelände hinaus wurde bisher nichts bekannt gegeben.

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