"Alte Heimat – neue Heimat": Migrationsgeschichten aus 70 Jahren in Bergisch Gladbach
Ingrid Löwer"Alte Heimat – neue Heimat": Migrationsgeschichten aus 70 Jahren in Bergisch Gladbach
Podiumsdiskussion zu Migrationserfahrungen beim bundesweiten Tag der Archive in Bergisch Gladbach
Unter dem Titel "Alte Heimat – neue Heimat" kommt im Rahmen des bundesweiten Tags der Archive in Bergisch Gladbach eine Gruppe von sechs Menschen zusammen, die seit dem Zweiten Weltkrieg zu unterschiedlichen Zeiten in die Stadt gekommen sind. Ihre persönlichen Erzählungen beleuchten die Herausforderungen, Hoffnungen und Reaktionen der Gemeinschaft, mit denen sie über die Jahrzehnte konfrontiert waren.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 25. März 2026, im Internationalen Begegnungszentrum des Caritasverbandes Rhein-Berg, Lerbacher Weg 4, statt. Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmer:innen vertreten verschiedene Migrationsbewegungen – von Vertriebenen über Arbeitsmigrant:innen und politische Geflüchtete bis hin zu Spätaussiedlern. Jede:r der Gäste schildert ihren oder seinen individuellen Weg, von anfänglichen Kämpfen bis zu Momenten des Ankommens und der Zugehörigkeit.
Moderiert wird die Diskussion von Veronika Heiligmann (Caritas) und Nicole Mrziglod, der Leiterin der örtlichen Volkshochschule (VHS). Sie lenken das Gespräch, in dem es um Integration, Rückschläge und die Unterstützung – oder deren Fehlen – durch die lokale Bevölkerung geht. Auch Fragen aus dem Publikum sind willkommen.
Für weitere Informationen steht das Stadtarchiv Bergisch Gladbach unter 49 2202 14 1945 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung. Ziel der Veranstaltung ist es, das Verständnis dafür zu vertiefen, wie Migration das soziale Gefüge der Stadt über Generationen geprägt hat.
Die Podiumsdiskussion bietet die seltene Gelegenheit, aus erster Hand von Migrationserfahrungen zu hören, die sich über mehr als 70 Jahre erstrecken. Durch die Vielfalt der Stimmen aus verschiedenen Epochen wird deutlich, wie sich Bergisch Gladbach als Heimat für Neuankömmlinge entwickelt hat. Die Veranstalter:innen hoffen, dass die Geschichten zum Nachdenken über Gemeinschaft, Identität und die anhaltenden Folgen von Vertreibung anregen.






