27 March 2026, 10:31

Zoll schlägt mit Großrazzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche zu

Altes deutsches Aktienzertifikat für 100 Reichsmark mit schwarzem Rand und deutscher Beschriftung.

Zoll schlägt mit Großrazzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche zu

Deutsche Zollbehörden gehen mit Großrazzia gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Sicherheitsbranche vor

Die bundesweite Aktion startete am 10. März 2026 mit einer koordinierten Großkontrolle. Gegen mehr als 670 Arbeitgeber, die im Verdacht stehen, gegen das Mindestlohngesetz verstoßen zu haben, wurden Verfahren eingeleitet. Der gesetzliche Mindestlohn liegt derzeit bei 13,90 Euro pro Stunde. Zudem wurden rund 340 Strafverfahren und 500 Bußgeldverfahren eingeleitet.

Die Kontrollen zielen auf Sozialbetrug, die illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte sowie nicht genehmigte Zeitarbeit ab. Die Behörden prüfen, ob Unternehmen ihren Pflichten in der Sozialversicherung nachkommen. Der Zollfahndungsdienst (FKS) setzt dabei Risikoanalysen ein, um die Überprüfungen zu steuern – von stichprobenartigen Vor-Ort-Kontrollen bis hin zu umfassenden Unternehmensprüfungen.

Die Sicherheitsbranche gilt als besonders anfällig für Schwarzarbeit. Der deutsche Zoll führt regelmäßig verstärkte Kontrollen in Hochrisikobranchen durch, um staatliche Einnahmen und die Sozialversicherungssysteme zu schützen. Erste vorläufige Ergebnisse der dieswöchigen Aktion werden in den kommenden Tagen erwartet.

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Ziel der Razzia ist die Durchsetzung der Arbeitsgesetze und die Bekämpfung von Finanzmissbrauch in der Sicherheitswirtschaft. Die Behörden werden die Einhaltung des Mindestlohns und der Sozialversicherungspflichten weiter überwachen. Nähere Details zu den Ermittlungsergebnissen sollen noch in dieser Woche veröffentlicht werden.

Quelle