01 May 2026, 04:36

Willicher Stadtrat beschließt Haushalt 2026 einstimmig – trotz finanzieller Risiken und Elternproteste

Tortendiagramm, das den Haushalt von Kalifornien für 2022-2023 nach Einkommen, Ausgaben und anderen finanziellen Zuordnungen aufschlüsselt, wobei die Abschnittsgrößen proportional zu den Finanzierungsbeträgen sind.

Willicher Stadtrat beschließt Haushalt 2026 einstimmig – trotz finanzieller Risiken und Elternproteste

Willicher Stadtrat verabschiedet Haushalt 2026 in Rekordzeit – einstimmig trotz finanzieller Bedenken

Der Stadtrat von Willich hat den Haushalt für 2026 in Rekordzeit verabschiedet – alle Fraktionen stimmten einstimmig zu. Die Entscheidung fällt trotz anhaltender Sorgen um die finanzielle Lage der Stadt. Sowohl die SPD- als auch die Grünen-Fraktion betonten die Dringlichkeit, strukturelle Defizite anzugehen, bevor der Haushalt im Juli in Kraft tritt.

Die Ratssitzung verlief zügig, da sich jede Fraktion auf fünfminütige Wortbeiträge beschränkte. Die SPD hatte zuvor konkrete Sparvorschläge eingebracht, um nicht zwingend notwendige Ausgaben zu kürzen und die finanzielle Belastung zu verringern. Kritisch äußerte sie sich zur Streichung der Förderung des 49-Euro-Tickets für anspruchsberechtigte Studierende, begrüßte jedoch die Einführung des Bauturbos, um den sozialen Wohnungsbau zu beschleunigen.

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Nicht alle Vorhaben fanden jedoch Zustimmung. Der Jugendhilfeausschuss lehnte Pläne ab, Geschwisterkindbeiträge einzuführen und die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung zu erhöhen. Eltern in Willich hatten sich bereits über mögliche Kostensteigerungen empört und argumentiert, dass höhere Gebühren Familien unzumutbar belasten würden. Dennoch hielt der Rat an seiner bisherigen Linie fest und wird künftig keine ermäßigten Geschwistergebühren in Kindergärten anbieten.

Eine weitere Änderung betrifft die jährliche Anpassung der Kita-Gebühren, die statt wie bisher um zwei nun dauerhaft um drei Prozent steigen sollen. Die Maßnahme soll die Finanzierung stabilisieren, stößt aber bei Familien, die bereits mit höheren Ausgaben kämpfen, auf Kritik.

Der Haushalt tritt im Juli in Kraft, doch die finanziellen Herausforderungen bleiben bestehen. SPD und Grüne fordern weitere Schritte, um die Defizite zu bekämpfen. Für Familien ändert sich vorerst nichts: Sie zahlen weiterhin die vollen Kita-Gebühren – ohne Geschwisterrabatt und mit einer festen jährlichen Erhöhung um drei Prozent.

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