15 April 2026, 08:32

Wie Essens "Häuserkönige" die Stadt und ihre Arbeiter prägten

Schwarzes und weißes architektonisches Zeichnung eines 18. Jahrhundert-Gebäudes' erster Stockplan mit zahlreichen Fenstern und handgeschriebenen Anmerkungen.

Wie Essens "Häuserkönige" die Stadt und ihre Arbeiter prägten

Am 5. Februar 2026 hält der Historiker Robert Welzel einen Vortrag über Essens "Häuserkönige" – die einflussreichen Wohnungsbauunternehmer des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Volkshochschule (VHS) Essen. Diese mächtigen Bauherren prägten mit ihren Projekten nicht nur das Stadtbild, sondern auch die Wohnverhältnisse der Arbeiterklasse.

Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie Unternehmer wie Hermann Elting, Johann Piekenbrock senior, Wilhelm Husmann, Theodor Fröchte und Jakob Pegels auf die frühe städtische Wohnungsnot in Deutschland reagierten. Zwar schufen ihre Bauvorhaben dringend benötigten Wohnraum, doch ihr profitorientiertes Vorgehen und lasche Bauvorschriften führten oft zu prekären Lebensbedingungen.

Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen, forscht schwerpunktmäßig zu Stadt- und Architekturgeschichte. In seinem Vortrag analysiert er den nachhaltigen Einfluss dieser "Häuserkönige" auf Essens Skyline und den Alltag von Arbeiterfamilien – ein Erbe, das bis heute sichtbar ist.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird jedoch gebeten. Weitere Informationen gibt es unter www.vhs-ourwebsite.com.

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Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, Essens Wohnungsbaugeschichte und das ambivalente Vermächtnis seiner "Häuserkönige" besser zu verstehen. Ihr Wirken prägt nicht nur das Wachstum der Stadt, sondern auch aktuelle Debatten über städtische Entwicklung – ein historischer Kontext, der bis in die Gegenwart nachwirkt.

Quelle