11 June 2026, 02:24

Wasserstoff-Allianz in Duisburg: Vier Großkonzerne gründen hydrogenXpertise GmbH

Duisburg: Vier Unternehmen gründen neue Einheit für Wasserstoff-Beratung

Wasserstoff-Allianz in Duisburg: Vier Großkonzerne gründen hydrogenXpertise GmbH

Vier große Energie- und Logistikunternehmen haben sich zusammengeschlossen, um in Duisburg ein neues Unternehmen mit Fokus auf Wasserstoff zu gründen: die hydrogenXpertise GmbH. Beteiligt sind die Duisburger Hafen AG, die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), RheinEnergie und Westenergie. Ziel des Joint Ventures ist es, Unternehmen bei der Einführung von Wasserstofftechnologien zur Dekarbonisierung zu unterstützen.

Das neue Unternehmen wird sich zunächst auf die Verwaltung von Fördermitteln und leicht zugängliche Beratungsdienstleistungen konzentrieren. Die Geschäftsführer Moritz Voormann und Ulrich Daamen bestätigten diesen Schwerpunkt. Voormann ergänzte, dass die kontinuierliche Weiterentwicklung des Portfolios sich am Marktbedarf orientieren werde. Zudem plant das Unternehmen, neue Geschäftsfelder für die Mutterkonzerne sowie regionale mittelständische Unternehmen zu erschließen.

Die Duisburger Hafen AG ist bereits in verschiedenen Wasserstoffprojekten aktiv, darunter aktuelle Initiativen mit Rolls-Royce im Bereich wasserstoffbetriebener Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Jan Poppe von der Westenergie Netzservice GmbH betonte die zentrale Rolle von Wasserstoff für die Dekarbonisierung der Industrie. Susanne Fabry von RheinEnergie unterstrich, dass die Transformation des Energiesektors Innovationen und Zusammenarbeit erfordere.

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Die vier Gründungspartner halten jeweils gleiche Anteile an der hydrogenXpertise GmbH. Ihr gemeinsames Ziel ist es, das Potenzial von Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erschließen und damit mittelständischen Unternehmen den Übergang zu klimafreundlicheren Prozessen zu erleichtern.

Das Unternehmen startet mit Beratungsleistungen, Konzeptentwicklung und Fördermittelmanagement. Künftig soll das Angebot je nach Marktbedarf und Nachfrage erweitert werden. Die Partnerschaft unterstreicht das starke regionale Engagement für die Weiterentwicklung von Wasserstofflösungen in der Industrie.

Quelle