25 April 2026, 14:36

Verbraucherzentrale startet günstige Energieberatung für WEGs – mit bis zu 1.000 Euro Förderung

Moderner Glaswand-Sun Life Financial-Gebäude in Toronto mit einem Schild, Topfpflanzen mit Blumen, Passanten, einem Straßenpfosten, einem Schild, Fahrzeugen auf der Straße und einem bewölkten Himmel.

Verbraucherzentrale startet günstige Energieberatung für WEGs – mit bis zu 1.000 Euro Förderung

Deutschlands größter unabhängiger Energieberatungsdienst bietet nun ein neues Programm speziell für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) an. Die Verbraucherzentrale unterstützt mit maßgeschneiderten Beratungen bei Entscheidungen zu energetischen Sanierungen – von Dämmung über Heizung bis hin zu erneuerbaren Energien. Allein 2024 hat der Service bereits über 230.000 Haushalte in Energiefragen beraten.

Das Angebot richtet sich vor allem an kleinere und mittlere WEGs und umfasst ein strukturiertes Verfahren mit Video- und Vor-Ort-Beratungen. Jede Gemeinschaft zahlt maximal 80 Euro, während das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bis zu 1.000 Euro pro Beratung übernimmt. Die WEGs können sich dabei auf bis zu zwei Schwerpunkte konzentrieren, etwa Photovoltaik, Solarthermie oder Heizungsoptimierung.

Interessierte WEGs können sich über die Energieberatungsplattform der Verbraucherzentrale anmelden. Ziel ist es, klare Handlungsempfehlungen für Sanierungen zu geben – und das zu geringen Kosten.

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Parallel dazu geht die Verbraucherzentrale rechtlich gegen Energieversorger vor: Sie hat Musterklagen gegen E.ON und HanseWerk Natur eingereicht, um für Kunden Rückerstattungen wegen stark gestiegener Preise zu erstreiten. Betroffene können prüfen, ob sie sich den Klagen anschließen können.

Das neue Beratungsangebot ermöglicht WEGs günstigen Zugang zu Fachwissen für energetische Modernisierungen. Dank der starken Förderung entfallen finanzielle Hürden für kleinere Gemeinschaften. Gleichzeitig bieten die laufenden Klagen gegen E.ON und HanseWerk Natur betroffenen Verbrauchern die Chance, zu Unrecht erhobene Kosten zurückzufordern.

Quelle