Ursula Heinen-Esser wird neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie
Ingrid LöwerUrsula Heinen-Esser wird neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie
Ursula Heinen-Esser ist einstimmig zur neuen Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) gewählt worden. Bei der Abstimmung erhielt sie die volle Unterstützung der Delegierten – ein deutliches Mandat für ihre Führung. Sie folgt auf Simone Peter, die im Juni angekündigt hatte, nicht erneut zu kandidieren, und daraufhin von ihrem Amt zurücktrat.
Heinen-Esser bringt jahrzehntelange politische und wirtschaftliche Erfahrung in die Position ein. Die ausgebildete Volkswirtin war von 1998 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags. In dieser Zeit übernahm sie zudem von 2007 bis 2013 das Amt der Parlamentarischen Staatssekretärin in zwei Bundesministerien.
2018 wurde sie Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen. Allerdings trat sie 2022 im Zuge der sogenannten Mallorca-Affäre von diesem Posten zurück. Seit 2021 leitet sie als Präsidentin den Schutzverband Deutscher Wald.
Nach ihrer Wahl bedankte sich Heinen-Esser bei den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen. Sie betonte ihre Pläne, den Einfluss des BEE zu stärken und konkrete Vorschläge für die Energiewende in Deutschland voranzutreiben. Die scheidende Präsidentin Simone Peter zeigte sich unterdessen optimistisch über die Zukunft der erneuerbaren Energien und wünschte ihrer Nachfolgerin viel Erfolg in der neuen Rolle.
Bei der Wahl wurde zudem ein neuer BEE-Vorstand bestimmt. Das neu gewählte Gremium wird seine Arbeit offiziell bei einer für den 7. Oktober anberaumten Sitzung aufnehmen.
Heinen-Esser übernimmt die Führung des BEE mit dem klaren Ziel, die Politik für erneuerbare Energien voranzubringen. Zu den nächsten Schritten des Verbands gehören die formelle Einsetzung des neuen Vorstands und die Festlegung von Prioritäten für die Energiewende. Ihre Erfahrung in Politik und Umweltschutz wird voraussichtlich ihre Amtsführung in der kommenden Amtszeit prägen.






