Thomas Görtz führt CDU als Spitzenkandidat in NRW-Landtagswahl 2027 an
Ingrid LöwerThomas Görtz führt CDU als Spitzenkandidat in NRW-Landtagswahl 2027 an
Thomas Görtz ist als Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen nominiert worden. Die Entscheidung fiel nach einer einstimmigen Abstimmung auf einem Kreisparteitag in Nettetal. Görtz, der seit 2022 die Städte Schwalmtal, Viersen und Willich im Landtag vertritt, bezeichnete die Nominierung als "starken Rückenwind" und ein Zeichen des Vertrauens seiner Partei.
Auch für die benachbarten Wahlkreise wurden Kandidaten aufgestellt: Marcus Optendrenk tritt im Wahlkreis Viersen II an, Britta Oellers wurde für Tönisvorst und Krefeld nominiert.
Görtz zog 2022 erstmals in den Landtag ein und festigte seither die CDU-Präsenz in der Region. Seine Nominierung für 2027 folgte auf Lob von Parteivertretern für seine enge Verbundenheit mit der Basis und sein engagiertes Wirken vor Ort. Auf dem Parteitag in Nettetal sprachen sich die Delegierten ohne Gegenstimmen für ihn aus – eine Bestätigung seiner Rolle als prägende Figur der nordrhein-westfälischen CDU.
Das politische Umfeld in seinen Wahlkreisen ist seit seiner Wahl stabil geblieben. Trotz übergeordneter Herausforderungen blieb die CDU bei den Kommunalwahlen 2024 in der Region stark. Zu den Belastungsfaktoren zählen die wirtschaftlichen Folgen der Energiekrise 2023–2025, steigende Inflation sowie Debatten über Migration und Integration. Die Hochwasserereignisse 2025 trafen zudem die Landwirtschaft hart und erhöhten den Druck auf die lokale Politik.
Parallel zu Görtz' Nominierung traf sich der gemeinsame CDU-Vorstand zur Vorbereitung der anstehenden Landtagswahl. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, um gemeinsame Herausforderungen vor der Wahl anzugehen.
Mit dem Vertrauen seiner Partei im Rücken bereitet sich Görtz nun auf den Wahlkampf für eine zweite Amtszeit vor. Seine Schwerpunkte dürften weiterhin auf wirtschaftlicher Erholung, Migrationspolitik und lokaler Resilienz liegen. Die Personalentscheidungen der CDU in den umliegenden Wahlkreisen deuten auf eine abgestimmte Strategie hin, um den Einfluss der Partei in der Region zu sichern.