Tag der offenen Moschee in Gütersloh: Drei Häuser öffnen ihre Türen für Dialog und Verständnis
Samira StriebitzTag der offenen Moschee in Gütersloh: Drei Häuser öffnen ihre Türen für Dialog und Verständnis
Drei Moscheen in Gütersloh öffnen am 3. Oktober 2025 ihre Türen für die Öffentlichkeit – im Rahmen des bundesweiten „Tags der offenen Moschee“. Unter dem Motto „Glaube als Kompass der Menschlichkeit“ lädt die Veranstaltung alle Interessierten ein, die islamische Kultur, Traditionen und den Alltag von Muslimen kennenzulernen. Die Organisatoren erhoffen sich von dem Tag einen lebendigen Austausch und eine Stärkung des Zusammenhalts über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg.
Die Diyanet-Moschee empfängt Besucher von 11:30 bis 17:00 Uhr, während das Islamische Zentrum Gütersloh bereits früher, von 8:00 bis 11:00 Uhr, seine Türen öffnet. Der Verein zur Förderung von Integration und Bildung ist von 12:00 bis 18:00 Uhr zugänglich. An allen drei Standorten gibt es Führungen, Erläuterungen zu Gebetsritualen sowie Gespräche über Ethik und gesellschaftliche Verantwortung.
Informationsmaterialien, Übersetzungen und Ansprechpartner stehen bereit, um Fragen zum Islam und zum muslimischen Leben zu beantworten. Menschen jeden Alters, jeder Religion und Herkunft sind herzlich willkommen. Tuğrul Öcel, Vorsitzender des Türkisch-Islamischen Kulturvereins, betonte, wie wichtig die Anerkennung von Vielfalt für eine gemeinsame Zukunft sei.
Frank Mertens, Integrationsbeauftragter der Stadt Gütersloh, sieht in der Aktion ein Zeichen der Offenheit. Ziel sei es, Zusammenhalt zu fördern, Vorurteile abzubauen und das Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Kulturen zu vertiefen.
Der „Tag der offenen Moschee“ bietet Gütersloher Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich direkt mit islamischen Traditionen und Gemeinschaftsmitgliedern auseinanderzusetzen. Mit drei teilnehmenden Moscheen und einem vielfältigen Programm gibt es reichlich Gelegenheit, zu lernen, Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Die Veranstalter hoffen, dass die Initiative nachhaltig zur lokalen Verständigung und zum Miteinander beiträgt.






