Stadtrat beschließt Millionenschutz für Grundschulen gegen Gewalt und Gefahren
Liliana TrappStadtrat beschließt Millionenschutz für Grundschulen gegen Gewalt und Gefahren
Der Stadtrat hat das Konzept „Schule als sicherer Ort“ verabschiedet, um die Sicherheit an örtlichen Grundschulen zu verbessern. Der Plan umfasst sowohl bauliche Maßnahmen als auch Bildungsprogramme zur Gewaltprävention. Begonnen wird mit den Schulen, die als besonders dringlich eingestuft wurden, während andere später hinzukommen können, sofern die Rahmenbedingungen es zulassen.
In der ersten Phase des Projekts stehen zwei Schwerpunkte im Mittelpunkt: technische Aufrüstungen und Schulungen zur Gewaltprävention. An 682 Türen in 14 Schulen werden Schließzylinder mit Drehknauf angebracht, zudem wird die Außenbeschilderung an diesen Standorten erneuert. Die strukturellen Änderungen schlagen mit rund 147.400 Euro zu Buche.
Im bildungspolitischen Bereich führen 21 Schulen Fortbildungen für Lehrkräfte zur Gewaltprävention ein. Darüber hinaus nehmen alle Drittklässler an Programmen teil, die sexualisierter Gewalt vorbeugen sollen. Die Kosten für diese präventiven Maßnahmen belaufen sich auf etwa 258.600 Euro.
Die Stadt wird die Wirksamkeit der Maßnahmen jährlich überprüfen. Die Rückmeldungen aus dieser Evaluation fließen in die Weiterentwicklung und den Ausbau des Konzepts in späteren Phasen ein.
Ziel der Initiative ist es, durch bauliche Verbesserungen und gezielte Schulungen sicherere Lernumgebungen zu schaffen. Jährliche Bewertungen zeigen, wie gut die Maßnahmen greifen, und steuern die weitere Umsetzung. Die Gesamtinvestition für die Pilotphase deckt sowohl technische als auch pädagogische Maßnahmen ab.






