31 May 2026, 14:29

SPD will Solinger Kirchengemeinden bei Umnutzung alter Gebäude unterstützen

SPD unterstützt Kommunen bei neuer Nutzung von Kirchen

SPD will Solinger Kirchengemeinden bei Umnutzung alter Gebäude unterstützen

Die SPD-Fraktion im Solinger Stadtrat setzt sich für eine stärkere kommunale Unterstützung von Kirchengemeinden ein, die alte Gebäude umnutzen möchten. Ein neuer Antrag sieht die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle und einer Arbeitsgruppe vor, um das Verfahren zu vereinfachen. Ziel ist es, bürokratische Hürden abzubauen und den Gemeinden die Orientierung in komplexen Vorschriften zu erleichtern.

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Viele evangelische und katholische Gemeinden in Solingen prüfen derzeit Möglichkeiten, ihre Kirchengebäude umzugestalten oder neu zu nutzen. Doch strenge Bauvorschriften und Denkmalschutzbestimmungen erschweren oft die Umsetzung. Der SPD-Antrag, der nun im Planungsausschuss und im Stadtrat beraten wird, ruft alle politischen Fraktionen zur Unterstützung des Vorhabens auf.

Vorgesehen ist die Schaffung einer eigenen Anlaufstelle innerhalb der Stadtverwaltung, die als zentrale Kontaktstelle für die Gemeinden fungieren soll. Zudem sollen gemeinsame Leitlinien zwischen Rat, Behörden und Glaubensgemeinschaften abgestimmt werden. Zwar kann die Stadt keine finanziellen Mittel bereitstellen, doch praktische Hilfe – insbesondere bei regulatorischen und denkmalschutzrechtlichen Fragen – ist geplant.

Die aktuelle Ausstellung „Kirchen als vierte Orte“ in der Lutherkirche zeigt kreative Beispiele für die Nachnutzung ehemaliger Kirchengebäude. Die SPD hofft, dass diese Initiative zu einem überparteilichen, kooperativen Ansatz anregt, sobald konkrete Projekte vorliegen.

Falls der Antrag angenommen wird, würden die Koordinierungsstelle und die Arbeitsgruppe die Abläufe für die Gemeinden vereinfachen. Im Mittelpunkt steht die Verringerung bürokratischer Verzögerungen – nicht die Bereitstellung von Fördermitteln. Die Unterstützung der Stadt könnte es den Kirchen erleichtern, ihre Gebäude umzuwidmen und dabei die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.

Quelle