15 May 2026, 10:34

Solingen wird Teil des AGFS-Netzwerks für bessere Rad- und Fußwege

Eine belebte Stadtstraße in Berlin, Deutschland, mit Fußgängern und Radfahrern auf der Straße, hohen Gebäuden mit Fenstern, Bäumen, Laternen und Schildern, unter einem bewölkten Himmel.

Solingen wird Teil des AGFS-Netzwerks für bessere Rad- und Fußwege

Solingen ist offiziell der Arbeitsgemeinschaft fuß- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) beigetreten. Die Entscheidung fiel nach einer einstimmigen Abstimmung des Auswahlgremiums am 26. September 2023. Damit erhält die Stadt Zugang zu Landesfördermitteln, Fachberatung sowie einem Netzwerk von 118 weiteren Mitgliedern in der Region.

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Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens präsentierte Solingen dem Gremium eine detaillierte Mobilitätsstrategie. Der Plan hob die besondere hügelige Topografie der Stadt, den Ausbau der Radinfrastruktur sowie Bildungsinitiativen hervor. Zwei lokale Projekte – die Korkenziehertrasse und die Veloroute 1 – wurden als gelungene Beispiele für fußgänger- und fahrradfreundliche Routen hervorgehoben.

Das Gremium lobte Solingens strukturiertes Vorgehen in Sachen Verkehrssicherheit sowie die enge Zusammenarbeit zwischen den städtischen Ämtern. Zudem bezeichnete es die Stadt aufgrund ihrer natürlichen Umgebung und der gut ausgebauten Wege als „Wanderparadies“. Gleichzeitig gab es Empfehlungen, Gehwege zu verbreitern, Ampelschaltungen zu optimieren und die Beschilderung zu verbessern, um die Barrierefreiheit zu erhöhen.

Die 1993 gegründete AGFS NRW setzt sich für die Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen in Nordrhein-Westfalen ein. Mitglieder wie die benachbarte Stadt Wuppertal, Langenfeld oder der Rheinisch-Bergische Kreis profitieren von gemeinsamem Fachwissen, finanzieller Förderung durch das Land und kostenlosen Beratungsleistungen.

Mit der Mitgliedschaft in der AGFS NRW ergeben sich für Solingen neue Möglichkeiten zur Infrastrukturverbesserung und Förderung. Die Stadt schließt sich damit einem regionalen Netzwerk an, das sich für sicherere und zugänglichere Straßen für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen einsetzt. Im Rahmen der weiteren Entwicklung sind Anpassungen an Gehwegen, Verkehrssystemen und der Beschilderung zu erwarten.

Quelle