Seniorenrat warnt vor Fahrpreiserhöhungen im Nahverkehr und fordert faire Lösungen
Liliana TrappSeniorenrat warnt vor Fahrpreiserhöhungen im Nahverkehr und fordert faire Lösungen
Der Seniorenrat hat schwere Bedenken wegen der steigenden Kosten im öffentlichen Nahverkehr geäußert. In einer aktuellen Stellungnahme warnte der Verband, dass geplante Preiserhöhungen ältere Fahrgäste besonders hart treffen würden. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit, traditionelle Ticketoptionen für diejenigen beizubehalten, die digitale Lösungen nicht nutzen können.
Der Rat wies darauf hin, dass viele Senioren bereits mit stark gestiegenen Lebenshaltungskosten konfrontiert sind. Weitere Fahrpreiserhöhungen würden ihre finanzielle Belastung verschärfen und Reisen noch weniger erschwinglich machen. Verwiesen wurde auf einen Beschluss vom 19. November 2025, der faire und transparente Preise in allen Nahverkehrsnetzen forderte.
Ein weiteres zentrales Problem ist der Umstieg auf rein digitale Ticketlösungen. Ältere Fahrgäste sind häufig auf Fahrkartenautomaten, persönliche Schalter und gedruckte Tickets angewiesen. Der Rat argumentierte, dass die Abschaffung dieser Optionen viele Menschen vollständig vom öffentlichen Verkehr ausschließen würde.
Kritik übte der Verband auch an den Preiserhöhungen für Fahrten über Gemeindegrenzen hinweg. Solche Anpassungen würden Reisende, die zwischen verschiedenen Kommunalgebieten unterwegs sind, ungerechtfertigt benachteiligen und eine zusätzliche finanzielle Last schaffen. Der Rat forderte die Verantwortlichen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) und die Tarifpartner auf, die geplanten Preiserhöhungen zu stoppen oder rückgängig zu machen.
Der Seniorenrat besteht darauf, dass der Nahverkehr für alle zugänglich und bezahlbar bleiben muss. Er verlangt einen Stopp der Fahrpreiserhöhungen sowie die Zusicherung, dass nicht-digitale Ticketmöglichkeiten erhalten bleiben. Ohne diese Maßnahmen drohe vielen älteren Menschen der Verlust an Mobilität und Lebensqualität.






