18 April 2026, 10:28

Rhein-Ruhr träumt von Olympia – Bürgerentscheid am 19. April 2026 entscheidet

Titelbild von "Olympic Review Official Publication of the Olympic Movement" mit einer Stadtansicht mit Gebäuden, Lichtern und Wasser und Text einschließlich "United Nations Olympic Games and Women Science and Sport".

Rhein-Ruhr träumt von Olympia – Bürgerentscheid am 19. April 2026 entscheidet

Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele im Rhein-Ruhr-Gebiet nimmt Gestalt an

Die Pläne, die Olympischen und Paralympischen Spiele in der Rhein-Ruhr-Region auszurichten, gewinnen an Fahrt. Lokale Führungskräfte und Interessenvertreter trafen sich am 26. Februar 2026, um die mögliche Bewerbung zu erörtern. Die Initiative, unterstützt von Oberbürgermeister Thomas Kufen, soll die Region als dynamischen, sportbegeisterten und gastfreundlichen Standort präsentieren.

Die Bürgerinnen und Bürger können sich in einem für den 19. April 2026 anberaumten Referendum äußern, das alle 16 Städte der Region umfasst. Weitere Details zur Bewerbung und zur Abstimmung sind online unter www.unserewebsite/olympia abrufbar.

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Beim ersten Treffen am 26. Februar wurde erörtert, wie die Spiele ohne den Bau neuer Wettkampfstätten ausgetragen werden könnten. Stattdessen setzen die Organisatoren auf bestehende, gut vernetzte Veranstaltungsorte in der gesamten Region. Die Finanzierung kristallisierte sich als zentrales Thema heraus – die Verantwortlichen betonten, dass etwaige Investitionen nicht zu Lasten wichtiger kommunaler Dienstleistungen gehen dürften.

Als Folgeveranstaltung fand am 19. März 2026 das Format "Frühstück mit der Zivilgesellschaft" statt. Rund 40 Vertreter aus Sport, Wirtschaft und lokaler Politik nahmen teil. Im Mittelpunkt standen die Chancen, Herausforderungen und wirtschaftlichen Vorteile einer Ausrichtung der Spiele. Viele Teilnehmer hoben das Potenzial hervor, das internationale Ansehen der Region zu stärken und langfristige Investitionen anzuziehen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen steht voll hinter der KölnRheinRuhr-Initiative. Er ist überzeugt, dass die Spiele das Image der Region als innovativ, weltoffen und sportbegeistert festigen würden. Auch Vertreter aus Wirtschaft und Sport sehen in der Bewerbung die Möglichkeit, Arbeitsplätze zu schaffen und die lokale Infrastruktur zu modernisieren.

Der nächste Meilenstein steht am 19. April 2026 an, wenn die Einwohner der Rhein-Ruhr-Region in einem Referendum abstimmen. Bei einer Zustimmung soll die Bewerbung auf bestehende Einrichtungen und Partnerschaften mit der Privatwirtschaft setzen, um die Kosten im Rahmen zu halten. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die Region offiziell eine Kandidatur für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele einreicht.

Quelle