15 April 2026, 14:37

Rasante Verfolgungsjagd nach Mercedes-Diebstahl endet mit spektakulärem Unfall

Eine belebte Straße mit einem Lastwagen, mehreren Fahrzeugen, Fußgängern, einem Strommast mit Drähten, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Rasante Verfolgungsjagd nach Mercedes-Diebstahl endet mit spektakulärem Unfall

Ein 18-jähriger Pole ist am Donnerstag festgenommen worden, nachdem er in Dortmund einen Mercedes Sprinter gestohlen und die Polizei auf eine rasante Verfolgungsjagd geführt hatte. Die Flucht endete mit einem Unfall in der Nähe von Rheda-Wiedenbrück, etwa 160 Kilometer vom Tatort entfernt. Die Behörden haben den Verdächtigen inzwischen wegen mehrerer Straftaten angeklagt, darunter Autodiebstahl und gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr.

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Der Diebstahl ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 30. Oktober in der Kullrichstraße in Dortmund. Der Besitzer bemerkte den verschwundenen Transporter schnell und ortete ihn mithilfe einer Handy-App auf der Autobahn A2 bei Rheda-Wiedenbrück. Die Autobahnpolizei Bielefeld entdeckte den gestohlenen Sprinter und versuchte, den Fahrer anzuhalten.

Der Verdächtige weigerte sich jedoch zu stoppen und löste damit eine Verfolgungsjagd aus, die bis nach Niedersachsen führte. Während der Flucht kollidierte er mit mehreren Fahrzeugen, bevor er die Kontrolle verlor und verunglückte. Die Beamten nahmen ihn am Unfallort fest.

Die Ermittlungen ergaben, dass der 18-Jährige keinen gültigen Führerschein besaß und bei einer vorläufigen Kontrolle positiv auf Drogen getestet wurde. Zudem war er in Deutschland ohne festen Wohnsitz gemeldet. Die Polizei beschlagnahmte den Sprinter, der nach dem Unfall als nicht mehr verkehrssicher eingestuft wurde.

Dem Beschuldigten drohen nun zahlreiche Strafverfahren, darunter Diebstahl eines Kraftfahrzeugs, Fahren ohne Führerschein, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs, illegales Straßenrennen und Urkundenfälschung. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden weitere Beweise sammeln.

Quelle