Rasante Verfolgungsjagd in Altena: Motorradfahrer ohne Führerschein flieht vor Polizei
Samira StriebitzRasante Verfolgungsjagd in Altena: Motorradfahrer ohne Führerschein flieht vor Polizei
Altena: Polizei verschärft Verkehrskontrollen im Rahmen europaweiter Sicherheitskampagne
Im Zuge der Aktionswoche „Augen auf die Straße“ hat die Polizei in Altena ihre Verkehrskontrollen intensiviert. Die Maßnahme zielt auf Ablenkung am Steuer und überhöhte Geschwindigkeit ab. Bereits an einem einzigen Tag registrierten Beamte zahlreiche Verstöße – darunter eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit einem unerlaubt fahrenden Motorradfahrer.
Am Mittwoch gegen 17:44 Uhr versuchte ein 20-jähriger Motorradfahrer, eine Kontrolle an der Bahnhofstraße in Höhe einer Tankstelle zu umgehen. Als die Polizei Blaulicht und Sirene einschaltete, gab der Fahrer statt zu stoppen plötzlich Gas. Es folgte eine rasante Verfolgungsjagd, bis der Motorradfahrer zu Beginn der Uferstraße die Kontrolle verlor und von den Beamten gestellt werden konnte.
Wie sich herausstellte, besaß der Mann keinen gültigen Führerschein, und sein Motorrad trug ein gefälschtes Kennzeichen. Nun ermittelt die Polizei wegen mehrfacher Verstöße, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmanipulation, fehlender Versicherungsschutz und gefährliches Fahren im Straßenverkehr.
Doch nicht nur die Verfolgungsjagd beschäftigte die Beamten: Im Rahmen der Aktion ahndeten sie weitere Verstöße. Zwölf Autofahrer wurden mit je 100 Euro Bußgeld und Punkten in Flensburg belegt, weil sie während der Fahrt ihr Handy nutzten. Elf Fahrer überschritten das 30-km/h-Tempo auf der Bahnhofstraße. Fünf ignorierten rote Ampeln, und gegen weitere fünf wurde Anzeige erstattet, weil sie ohne Versicherungsschutz unterwegs waren.
Die Kampagne „Augen auf die Straße“ läuft noch diese Woche weiter. Die Polizei warnt vor den Gefahren von Unaufmerksamkeit und rücksichtslosem Verhalten im Verkehr. Während der Fall des Motorradfahrers weiter ermittelt wird, müssen andere Verkehrssünder mit Bußgeldern, Punkten oder juristischen Konsequenzen rechnen. Die Behörden appellieren an alle Fahrer, wachsam zu bleiben und die Verkehrsregeln einzuhalten.






