NRW-Landtagspräsident Kuper zeigt Solidarität mit Israel bei emotionaler Gedenkreise
Ingrid LöwerKuper trifft Israels Präsidenten und befreite Geiseln - NRW-Landtagspräsident Kuper zeigt Solidarität mit Israel bei emotionaler Gedenkreise
André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, führt diese Woche eine sechsköpfige Delegation nach Israel an. Auf dem Programm stehen Gespräche mit hochrangigen Vertretern, Begegnungen mit Überlebenden der jüngsten Angriffe sowie eine stille Gedenkveranstaltung auf dem Gelände des Nova-Musikfestivals.
Während des Besuchs traf Kuper in Jerusalem Israels Präsidenten Isaac Herzog. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte er Herzog zwei Kunstwerke des deutschen Nagelkünstlers Günter Uecker. Zudem steht ein Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem auf dem Plan, wo Kuper den Vorsitzenden Dani Dayan aufforderte, eine regionale Dependance in Nordrhein-Westfalen zu eröffnen. Auch Sachsen und Bayern wurden als mögliche Standorte vorgeschlagen.
Die Delegation reist weiter zum Kibbutz Be'eri, Schauplatz eines tödlichen Hamas-Angriffs im vergangenen Oktober. Am Sonntag sind Treffen mit befreiten Geiseln und Angehörigen der Opfer des Überfalls geplant. Zudem wird eine stille Gedenkfeier auf dem Gelände des Nova-Musikfestivals stattfinden, um der Opfer derselben Gewaltwelle zu gedenken.
Kuper betonte die ungebrochene Solidarität Nordrhein-Westfalens mit Israel und verwies auf die tiefen historischen Verbindungen zwischen Deutschland und dem jüdischen Staat. Er unterstrich, dass Landtag und Region in ihrer Unterstützung "unerschütterlich" blieben.
Der Besuch der Delegation erfolgt Monate nach den Oktober-Angriffen und umfasst Termine an zentralen Erinnerungsorten. Kupers Forderung nach einer Yad-Vashem-Dependance in Nordrhein-Westfalen spiegelt die fortlaufenden Bemühungen wider, die deutsch-israelische Zusammenarbeit zu vertiefen. Die Reise endet mit Ehrungen für die Opfer und Gesprächen über künftige Solidaritätsbekundungen.






