Neuer Präsident des Städte- und Gemeindebunds NRW fordert Reformen gegen kommunale Unterfinanzierung
Liliana TrappNeuer Präsident des Städte- und Gemeindebunds NRW fordert Reformen gegen kommunale Unterfinanzierung
Städte- und Gemeindebund NRW tagt in Oberhausen unter dem Motto „Handlungsfähige Städte – jetzt! Für ein starkes NRW“
In Oberhausen fand die Hauptversammlung des Städte- und Gemeindebunds Nordrhein-Westfalen unter dem Leitmotiv „Handlungsfähige Städte – jetzt! Für ein starkes NRW“ statt. Rund 500 Delegierte und Gäste nahmen teil – es war damit die größte Zusammenkunft der kommunalen Vertreter der Region in diesem Jahr.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde Thomas Kufen zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt. Der Essener Oberbürgermeister betonte in seiner Rede die dringende Notwendigkeit, die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen zu bekämpfen.
Der Städte- und Gemeindebund erklärte zudem seine Unterstützung für die Kampagne „Kommunen am Limit“. Im Rahmen dieser Initiative werden am 22. Juni Städte, Kreise und Gemeinden bundesweit an einem Aktionstag teilnehmen, um auf ihre prekäre finanzielle Lage aufmerksam zu machen.
Die Versammlung markierte einen wichtigen Moment für die kommunale Selbstverwaltung in Nordrhein-Westfalen. Der Appell des neuen Präsidenten nach Reformen und das Engagement des Verbandes in der Kampagne unterstreichen den Druck auf bessere Finanzausstattung. Der bundesweite Aktionstag am 22. Juni wird die Thematik nun auf die nationale Bühne tragen.






