31 March 2026, 16:43

Neue FWG-Führung in Bergisch Gladbach fordert strikte Kontrolle des 45-Millionen-Fonds

Gruppe von Menschen vor einem Rednerpult mit Mikrofon und einer Tafel mit dem Text 'Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei', mit sitzenden und stehenden Teilnehmern, Flaggen, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten im Hintergrund.

Neue FWG-Führung in Bergisch Gladbach fordert strikte Kontrolle des 45-Millionen-Fonds

Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach wählt neue Führung – Kritik an städtischer Finanzpolitik

Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) in Bergisch Gladbach hat eine neue Führungsspitze gewählt: Rainer Röhr übernimmt den Vorsitz der Gruppe, die umgehend Bedenken zur Haushaltspolitik der Stadt äußerte. Im Mittelpunkt steht der 45-Millionen-Euro-Sonderfonds für Infrastruktur, dessen Verwendung die FWG strikt auf dringende und ursprünglich vorgesehene Zwecke beschränken will.

Auch unter Bürgern wächst die Unzufriedenheit über vermeintlich überflüssige Ausgaben. Gleichzeitig zeichnet der städtische Kämmerer ein düsteres Bild der finanziellen Zukunft.

Röhr führt die FWG nun als Vorsitzender an, unterstützt von seinem Stellvertreter Willy Bartz. Zum erweiterten Vorstand gehören Sonja Förster, Deborah Pätsch, Brigitte Abel-Freitag, Christian Maimer und Martin Freitag. Zwar hat die Vereinigung noch keine konkreten Forderungen an Stadtrat oder Verwaltung gestellt, doch deutet sich eine härtere Gangart in Sachen Ausgabenkontrolle an.

Besonders warnt die FWG vor einer Zweckentfremdung des Infrastruktur-Fonds. Die Mittel müssten ausschließlich in unverzichtbare Projekte fließen – nicht in freiwillige Leistungen. Dies fällt in eine Phase, in der der Kämmerer vor erheblichen Haushaltsrisiken warnt.

Die unklare Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat verschärfen die Unsicherheit: Ohne eine dominierende politische Kraft könnten Streitigkeiten über Zusatzausgaben eher zu höheren Kosten als zu Sparsamkeit führen. Die FWG will sich in den kommenden Monaten als bürgernahe Kraft profilieren und die städtischen Finanzentscheidungen genau unter die Lupe nehmen.

Die neue Führung pocht auf strengere Kontrolle des Haushalts. Die Fokussierung auf den Infrastruktur-Fonds spiegelt die generelle Sorge um mehr finanzielle Disziplin wider. Angesichts der angespannten Lage dürften Ausgabenentscheidungen in den nächsten Monaten verstärkt diskutiert werden.

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