25 April 2026, 04:31

Mönchengladbachs neuer Jugendförderplan will Bildungsungleichheit bis 2030 überwinden

Plakat für den American Rescue Plan, das den Text zeigt, dass es die Kinderarmut halbieren würde, und ein Bild einer vielfältigen Gruppe von Menschen.

Mönchengladbachs neuer Jugendförderplan will Bildungsungleichheit bis 2030 überwinden

Mönchengladbach startet neuen Kinder- und Jugendförderplan zur Bekämpfung von Bildungsungleichheit bis 2030

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Die Stadt Mönchengladbach hat einen neuen Kinder- und Jugendförderplan ins Leben gerufen, um Bildungsungerechtigkeit bis zum Jahr 2030 zu überwinden. Im Fokus stehen dabei besonders Kinder mit Migrationshintergrund, doch das Ziel ist es, allen jungen Menschen gerechtere Chancen zu eröffnen. Die Verantwortlichen stellten den Plan in der Jugendwerkstatt Kuhle 8 vor – einem Programm, das bereits durch seine Erfolge bei der Begleitung von Schulabgängern in den Beruf bekannt ist.

Der Förderplan setzt auf Zusammenarbeit statt auf starre Vorgaben. Entwickelt wurde er gemeinsam mit Partnern, Trägern und den Jugendlichen selbst. Dieser partizipative Ansatz sorgt dafür, dass der Plan flexibel bleibt und sich an veränderte Bedürfnisse anpassen lässt.

Zu den zentralen Zielen gehören die Förderung sozialer Teilhabe, die Stärkung digitaler Kompetenzen sowie eine bessere MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Zudem soll die Vernetzung zwischen Schulen, Unternehmen und lokalen Initiativen ausgebaut werden. Jedes Projekt im Rahmen des Plans orientiert sich an den realen Herausforderungen, vor denen Kinder und Jugendliche stehen.

Der Übergang von der Schule in den Beruf bleibt in Mönchengladbach eine drängende Aufgabe. Die Jugendwerkstatt Kuhle 8, die hier bereits Erfolge vorweisen kann, bot daher den idealen Rahmen für die Vorstellung der neuen Strategie. Die Initiatoren hoffen, dass der Plan die gesamte Gemeinschaft zusammenbringt – ganz nach dem afrikanischen Sprichwort: "Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf."

Der Förderplan verzichtet auf starre Budgetvorgaben und ermöglicht so Anpassungen an sich wandelnde Bedürfnisse. Er unterstützt Querschnittsthemen wie digitale Fähigkeiten und soziale Integration, wobei die Erfahrungen der Jugendlichen im Mittelpunkt stehen. Das Ziel ist klar: Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen Benachteiligungen abgebaut und nachhaltige Perspektiven für die junge Generation in Mönchengladbach geschaffen werden.

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