19 April 2026, 10:30

Martyna Linartas diskutiert: Wie wir die Erbgeld-Gesellschaft überwinden können

Gruppe von Menschen mit einer roten Fahne, auf der "Millionäre für soziale Gerechtigkeit" steht, während sie durch eine Straße mit Gebäuden, Polen, Bäumen und einem klaren blauen Himmel gehen.

Martyna Linartas diskutiert: Wie wir die Erbgeld-Gesellschaft überwinden können

Die Politikwissenschaftlerin Martyna Linartas stellt am Sonntag, den 30. November, ihr neues Buch Ungerechte Ungleichheit: Wie wir uns aus der Erbgeld-Gesellschaft befreien können vor. Die kostenlose Veranstaltung ist Teil der VHS-Reihe Gespräche für Morgen und beginnt um 11 Uhr im Großen Saal (Raum U.01) der VHS Essen.

Linartas, promovierte Politikwissenschaftlerin und Dozentin an der Freien Universität Berlin, hat sich jahrelang mit der Konzentration von Vermögen beschäftigt. Ihr Buch basiert auf exklusiven Interviews mit Vertretern der Wirtschaftselite und zeigt auf, wie sich wirtschaftliche Macht über Generationen verfestigt und die Ungleichheit verschärft.

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Im Gespräch mit Nikolaos Georgakis von der VHS Essen wird sie praktische Lösungen für eine gerechtere Vermögensverteilung diskutieren. Linartas warnt, dass extreme Ungleichheit den sozialen Zusammenhalt untergräbt und die Demokratie selbst bedroht. Langfristig könne kein demokratisches System solche Disparitäten überstehen, so ihre These.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist online unter www.vhs.link/unearned möglich. Der Vortrag bietet die Gelegenheit, zu ergründen, wie geerbtes Vermögen die Gesellschaft prägt und welche Schritte zu einem ausgewogeneren System führen könnten. Die Teilnehmer können eine ausführliche Diskussion über politische Reformen und gesellschaftliches Handeln erwarten. Der Eintritt ist für alle frei.

Quelle