19 March 2026, 20:31

Logistikbude sichert sich 5 Millionen Euro für digitale Ladungsträger-Revolution

Großes Industriegebäude mit gestapelten Kisten, Kränen, Zaun, Pfählen und einer fernen Wand in einer Fertigungsumgebung.

Logistikbude sichert sich 5 Millionen Euro für digitale Ladungsträger-Revolution

Logistikbude, ein Dortmunder Anbieter von Logistiksoftware, sichert sich über 5 Millionen Euro in Series-A-Finanzierung

Das 2021 gegründete Unternehmen spezialisiert sich auf digitale Lösungen für das Management von Ladungsträgern wie Paletten, Containern und Gestellen. Mit der jüngsten Investition soll die Technologie über Deutschland hinaus ausgebaut und die Automatisierung in der Branche vorangetrieben werden.

Die Gründung von Logistikbude geht auf ein Projekt des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik zurück. Dr. Philipp Hünig, Michael Koscharnyj, Patrik Elfert und Jan Möller entwickelten die Plattform, um Ineffizienzen bei der Nachverfolgung und Verwaltung wiederverwendbarer Transportmittel zu beheben. Bis 2023 hatte das Start-up bereits über 2 Millionen Euro an Seed-Finanzierung eingesammelt und sein Team von vier Gründern auf 25 Mitarbeiter ausgebaut.

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Die neu aufgebrachte Kapitalrunde wurde von Capnamic angeführt, mit Beteiligungen von Moguntia Capital und bestehenden Investoren. Die Mittel sollen die internationale Expansion sowie die Weiterentwicklung der Automatisierungsfunktionen der Plattform unterstützen. Das System vereint Daten aus bestehender IT-Infrastruktur, einer dedizierten App, Sensortechnologie und KI-gestützter Dokumentenverarbeitung.

Mittlerweile verwaltet die Plattform von Logistikbude monatlich über 50 Millionen Ladungsträger. Große Logistikunternehmen wie die Nagel-Group und Dachser setzen auf die Software, um ihre Abläufe zu optimieren. Das Unternehmen bezeichnet seine Lösung als Ladungsträger-Management-System und positioniert sie als eigenständige Kategorie innerhalb der Industrie-, Einzelhandels- und Logistik-IT.

Mit der Series-A-Finanzierung will Logistikbude seine Aktivitäten global ausbauen und die Technologie weiter verfeinern. Angesichts der zunehmenden Nutzung durch große Logistikdienstleister strebt die Plattform an, einen neuen Standard für das digitale Management von Ladungsträgern zu setzen. Die Investition unterstreicht zudem das Bestreben des Unternehmens, Prozesse zu automatisieren, die bisher oft manuell erfasst wurden.

Quelle